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Philips Webcam: Internet-Kameras zu günstigen Preisen

Günstige Webcams ermöglichen die direkte Übertragung von Bildern ins Internet. Für Livestreams eignen sich die Kameras nur bedingt, da in den meisten Fällen lediglich aktualisierte Einzelbilder übertragen werden.

Als erste Webcam überhaupt gilt die sogenannte Trojan Room Coffee Pot Camera, ein Projekt der britischen Cambridge-Universität: Die Kamera übertrug zwischen den Jahren 1991 und 2001 Bilder vom Füllstand einer Kaffeemaschine – zunächst nur an die Mitarbeiter der Universität, ab 1993 dann auch ins weltweite Netz. Die aufgenommenen Einzelbilder wurden in festgelegten Abständen aktualisiert – nach diesem Prinzip arbeiten die meisten Webcams auch heute noch.

Im Gegensatz zur Digitalkamera sind Webcams meist erheblich günstiger in der Anschaffung. Hersteller wie Philips, Logitech, Microsoft oder Creative bieten entsprechende Geräte bereits für unter 20 Euro an, je nach Ausstattung und Funktionsweise können aber auch 60 Euro und mehr fällig werden (Stand 2011). Verbraucher sollten im Vorfeld der Anschaffung prüfen, welchem zukünftigen Zweck die Webcam dienen soll: Für die Videotelefonie eignen sich beispielsweise schon sehr günstige Geräte. Allerdings sollte beachtet werden, dass die Bildqualität je nach Übertragungsintervall schwanken kann – bei Gesprächen per Livestream kann es zu Einbußen im Hinblick auf die Auflösung kommen, da diese bei geringen Aktualisierungs-Abständen zwischen den Einzelbildern oft reduziert werden muss. Ein wichtiger Faktor für die Kaufentscheidung ist daher die Zahl der Bilder, die die Webcam pro Sekunde aufnehmen kann – der Wert sollte möglichst hoch liegen, um Qualitätseinbußen bei der Übertragung zu reduzieren. Auch die Auflösung sollte möglichst hoch sein, wenn die aufgenommenen Bilder beispielsweise ausgedruckt werden sollen.

Der Anschluss der meisten Webcams erfolgt über den USB-Port des Desktop-Rechners, Laptops oder Netbooks. Einige Modelle aus dem höheren Preissegment nutzen die FireWire-Schnittstelle zur Datenübertragung. Webcams werden mittlerweile in vielen verschiedenen Varianten und mit unterschiedlichen Zusatzfunktionen angeboten. Einige Modelle weisen ungewöhnliche Formen auf, um einen dekorativen Effekt auf dem Schreibtisch zu erzielen, andere Geräte ahmen die Form von Stiften oder ähnlichen Gegenständen nach. Besitzen die Geräte einen internen Speicher, so gelten sie im Prinzip nicht mehr als Webcam im eigentlichen Sinne, da sie nicht mehr ausschließlich zur Übertragung von Bildern ins Internet geeignet sind.