Mit dem Sachkundenachweis Kenntnisse zeigen und belegen

Einen Sachkundenachweis erbringt man in der Regel im Rahmen einer Prüfung sowohl im theoretischen, wie auch im praktischen Bereich. Das Bestehen der Prüfung berechtigt zur Erbringung von Leistungen.

Den Sachkundenachweis gibt es in vielen Bereichen des täglichen Lebens, vor allem aber im Beruf. Je nachdem, welche Sachkunde nachgewiesen wird, gibt es verschiedene Bezeichnungen dafür. So nennt man den Sachkundenachweis auch Befähigungsnachweis und bei Ärzten und Apothekern ist er als Approbation bekannt. Grundsätzlich dient der Nachweis dazu, zu belegen, dass jemand eine bestimmte Tätigkeit oder Fähigkeit beherrscht und daher professionell anwenden kann. Wichtig ist dabei die Sicherheit, mit der die Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten angewendet werden. Daher wird der Nachweis durch eine Prüfung erbracht, die meist aus einem theoretischen und einem praktischen Teil besteht. Nur dann, wenn die betroffene Person in dieser Prüfung belegen kann, dass sie über das notwendige Wissen und die erforderlichen Techniken verfügt, die durch Normen in Prüfungsordnungen oder gesetzlichen Vorschriften vorgegeben werden, gilt der Sachkundenachweis als erbracht.

Sehr deutlich wird die Wichtigkeit einer solchen Prüfung bei der Approbation von Ärzten, denn niemand möchte von einem Arzt behandelt werden, der seine Fähigkeiten nicht in einer Prüfung belegt hat. Das Staatsexamen von Juristen oder Pädagogen ist ebenfalls ein solcher Nachweis. Hier geht es weniger um praktische Fertigkeiten, als um theoretisches Wissen, darüber hinaus auch um die Umsetzung dieses Wissens im Umgang mit Menschen. Im Prinzip ist auch eine Führerscheinprüfung ein Nachweis über die bei der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr erforderliche Sachkunde, aber auch über die praktischen Fähigkeiten, ein Fahrzeug zu führen.

In der Öffentlichkeit ist der Begriff Sachkundenachweis im Zusammenhang mit der Berechtigung zum Halten von großen und als gefährlich eingestuften Hunden bekannt geworden, nachdem die Hundeverordnungen der Bundesländer von Tierhaltern einen solchen Nachweis verlangen. Er wird in einer theoretischen Prüfung anhand eines Fragenkatalogs erbracht. Dieser Fragebogen enthält nicht nur Fragen über den Umgang mit Hunden, sondern auch über das typische Verhalten der Tiere in gewissen Situationen. Der Tierhalter muss also belegen, dass er das Verhalten seines Hundes erkennt und einzuschätzen weiß.

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