Tagesgeldkonto: Übersicht der Anbieter zahlt sich aus

Sich einen Überblick über die Tagesgeldanbieter zu verschaffen, lohnt sich. Denn ein Tagesgeldkonto ist eine Anlageform, die eine gute Rendite abgibt bei zugleich schneller Verfügbarkeit des angelegten Geldes.

tagesgeldkonto übersicht
Foto: © Thommy Weiss / http://www.pixelio.de

In den heutigen unsicheren wirtschaftlichen Zeiten kann es ohne weiteres sein, dass man aufgrund einer schwierigen Finanzsituation abrupt auf seine Sparreserven zugreifen muss. Bei solch einer Situation sollte man ein Tagesgeldkonto haben, da man bei dieser Anlageform einen sofortigen Zugriff auf seinen Anlagebetrag hat. Bevor man sein Geld aber derart anlegt, sollte man sich einen guten Überblick über die Tagesgeldanbieter verschaffen. Schließlich sollte man für sein Geld stets einen Anbieter auswählen, bei dem man auch eine gute Rendite bekommt.

Im Gegensatz zu Termingeld, das es in Form von Festgeld oder Kündigungsgeld gibt, muss man bei Tagesgeld keine Anlagezeiten auswählen oder Kündigungsfristen einhalten, während deren man über sein Geld nicht verfügen kann. Dafür ist gegenüber Termingeld der gewährte Zinssatz bei Tagesgeld in der Regel niedriger. Auch, wenn der Zinssatz bei Tagesgeld niedriger als bei Termingeld ist, so heißt das aber keinesfalls, dass eine Tagegeldanlage weniger lukrativ ist. Denn bei Tagesgeld kommt der Zinseszinseffekt zum Tragen, da die ausgeschütteten Zinsen jeweils mitverzinst werden. Darin unterscheidet sich eine Tagesgeldanlage auch sehr von einer Termingeldanlage, da bei dieser Anlageform kein Zinseszinseffekt auftritt. Wenn man einen Vergleich der Tagesgeldanbieter macht, sollte man daher immer darauf achten, dass die Zinsausschüttung monatlich oder vierteljährlich erfolgt. Denn dann macht sich der Zinseszinseffekt am meisten bemerkbar. Die Höhe des Zinssatzes bei einer Tagesgeldanlage kann auch stark variieren je nachdem, ob man bei einer Bank ein Tagesgeldneukunde ist oder ob eine Bank befristete Tagegeldsonderangebote anbietet. Deshalb sollte man sich auch diesbezüglich einen genauen Überblick über die Tagesgeldangebote verschaffen.

In puncto Sicherheit muss man sich bis zu einer Höhe von 50.000 Euro bei Tagesgeld keinerlei Sorgen machen. In Deutschland unterliegen nämlich sämtliche Tagesgeldanlagen der staatlichen Einlagensicherung, was bedeutet, dass man auf jeden Fall bei einer Insolvenz der Bank einen Anlagebetrag bis zu 50.000 Euro zur Gänze wiederbekommt. Falls man jedoch einen höheren Geldbetrag in Form von Tagesgeld anlegen möchte, ist es daher ratsam, eher auf ein Tagesgeldkonto zurückzugreifen, das einem Einlagensicherungsfonds unterliegt. Denn dadurch ist gewährleistet, dass auch bei Anlagebeträgen weit über 50.000 Euro das ganze Geld zu 100 % gesichert ist. Da es jedoch teilweise bei Tagesgeldkonten eine maximale Einlagenhöhe gibt, d.h., dass nur bis zu einem bestimmten Geldbetrag eine Verzinsung möglich ist, sollte man auch speziell hierauf Acht geben.

Eine Übersicht der Tagesgeldanbieter kann man sehr gut erhalten, indem man einen Tagesgeldvergleich im Internet macht. Denn bei einem guten Tagesgeldvergleich werden die verschiedenen Tagesgeldanbieter nach allen wichtigen Anlagekriterien miteinander verglichen. Auch kann man sich so gleich berechnen lassen, was abzüglich Steuern noch von den Tagesgeldzinsen übrig bleibt. Schließlich wird mittlerweile auf sämtliche Kapitalerträge eine Abgeltungssteuer erhoben, die im ungünstigsten Falle bis zu 25 % hoch sein kann (zzgl. Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag). Da bei einem Vergleich der Tagesgeldanbieter auch immer eine Verlinkung zur Homepage der Bank dabei ist, kann man dann gleich die Eröffnung eines Tagesgeldkontos in die Wege leiten.

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