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Sicherheitslücke beim Euro? Falschgeld im Umlauf

Mit dem Euro wurde eine sichere Währung geschaffen. Aber auch er hat einige Sicherheitslücken, die zur Herstellung von Falschgeld genutzt werden. Solche Fälschungen sind jedoch erkennbar.

Bereits 1999 wurde der Euro als Buchgeld eingeführt, drei Jahre später als Bargeld in mehreren Ländern Europas. Mit ihm sollte eine starke und sichere Währung geschaffen werden, die mit anderen internationalen Währungen mithalten kann. Das ist so weit gelungen, dass der Euro lange Zeit stärker war als die US-amerikanische Währung. Neben der Stärke versprach der Euro zusätzlich mehr Sicherheit, als dies bei den alten Währungen gegeben war.

Anfangs konnte dieser Anspruch erfüllt werden. Zunehmend wurden jedoch viele Sicherheitsmechanismen des Euro-Scheines entschlüsselt und entsprechend kopiert. Für den Laien ist solches Falschgeld heutzutage nicht mehr vom Original zu unterscheiden. Lediglich sachkundige Menschen, Bankautomaten, sowie Maschinen und Utensilien wie Prüfstifte im Einzel- und im Großhandel können falsche Euro-Scheine identifizieren. Dann ist es für den Einzelnen aber meist zu spät.

Wie sicher ist der Euro? Dass es Falschgeld gibt, ist noch lange kein Indiz dafür, dass der Euro unsicher ist. Ganz im Gegenteil. Meistens kann Falschgeld schnell identifiziert werden. Es ist aber auch an jedem selbst, darauf zu achten, von wem das Bargeld kommt. Vor allem bei Geldscheinen mit einem Wert von fünfzig aufwärts sollte auf die Sicherheitsmerkmale geachtet werden.