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Wissenswertes zum Blumenpflanzen

Beim Blumenpflanzen sollten einige Dinge beachtet werden, wenn man gesunde Pflanzen mit einer reichen Blütenpracht im Garten, auf der Terrasse und in der Wohnung haben möchte.

blumen pflanzen
Foto: © Maybe / http://www.pixelio.de

Schaut man den Hobbygärtnern ein wenig über die Schulter, dann stellt man fest, dass vielen Menschen das Blumenpflanzen leicht von der Hand geht und andere sich damit so richtig schwer tun. Nicht jeder Mensch hat den „grünen Daumen“, mit dem der Volksmund denjenigen bedenkt, der seinen Pflanzen ein gesundes Wachstum, reiche Ernte und ein Blütenmeer bescheren kann. Den „grünen Daumen“ kann man sich aber auch erarbeiten, indem man sich Kenntnisse über die Besonderheiten und den Bedarf der einzelnen Pflanzenarten zulegt.

Das beginnt schon bei der Kenntnis des richtigen Zeitpunktes, zu dem man in seine Balkonkästen Blumenpflanzen kann. Viele Arten werden zuerst in geschlossen und geheizten Räumen herangezogen und nach dem vollständigen Abschluss der Frostperiode hinaus gebracht. Dazu gehören die Geranien genauso wie die Fuchsien, Petunien und Dahlien. Sie sollten erst nach den sogenannten „Eisheiligen“ ausgepflanzt werden. Als „Eisheilige“ werden die letzten Frosttage Anfang Mai bezeichnet. Sie sind nach den alten Bauernregeln spätestens am 10. Mai zu Ende.

Wer im Garten Blumenpflanzen möchte, der kann sich die Pflanzen entweder im Fachhandel kaufen oder sie selbst aus Samen anzüchten. Die Anzucht kann bei vielen Sorten bereits im Februar beginnen. Auch bei mehrjährigen Pflanzen kann die Ruhezeit meistens im Februar beendet werden. Das tut man dadurch, dass man sie aus den kühlen und dunklen Kellerräumen beispielsweise in ein überschlagenes und helles Treppenhaus stellt und sie wieder etwas intensiver gießt. Umtopfen oder die Erde im Blumenkasten auswechseln sollte man zu diesem Zeitpunkt noch nicht, sondern erst kurz bevor man sie wieder ins Freie bringt.

Wer ein gutes Ergebnis erzielen möchte, der sollte beim Blumenpflanzen auf die empfohlenen Mindestabstände achten. Dieser weist bei den einzelnen Sorten erhebliche Unterschiede auf. Ein Busch Pfingstrosen beispielsweise benötigt etwa einen Quadratmeter, während man Fuchsien und Dahlien im Abstand von zwanzig Zentimetern setzen kann. Schwere Böden, die einen hohen Lehmanteil haben, sollte mit Humus vermischt oder mit Mist gedüngt werden. Einige Pflanzen wie zum Beispiel Erika benötigen Böden mit einem hohen Sandanteil. Wer sich hier nicht sicher ist, der sollte sich von den Experten im Gartenbereich des Baumarktes oder im Gartenfachmarkt beraten lassen. Mit diesen Tipps hat man die Chance, sich ein schön anzuschauendes gesundes Blütenmeer in den Garten zu zaubern.