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Die Digitaluhr – immer leicht ablesbare Uhrzeit

Die Digitaluhr, die es schon Anfang des 19. Jahrhunderts gab, zeichnet sich dadurch aus, dass die Uhrzeit hier in Ziffern angezeigt wird, was sie von der Analoguhr unterscheidet, bei der Zeiger und Zifferblatt dies tun.

Geläufig ist eher die Analoguhr, bei der die Uhrzeit mit Zeiger und Zifferblatt angezeigt wird, auch wenn die Digitaluhr in verschiedenen Situationen sicherlich die bessere Lösung ist. Aufgrund des bei der Digitaluhr zumeist beleuchteten Zifferblattes ist das Zeit Ablesen mittels Ziffern gerade in Dunkelheit und beim Sport – um nur einige Beispiele zu nennen – deutlich einfacher als bei der Analoguhr, die häufig über feine Zeiger verfügt. Auf welche Weise die Zeitmessung hinter dem Zifferblatt erfolgt, ist für die Bezeichnung der Digitaluhr zunächst einmal irrelevant, denn allein die Zeitanzeige durch Ziffern gibt ihr schon die Bezeichnung. Eine Digitaluhr kann also durchaus die Zeitmessung auf die gleiche Weise wie die Analoguhr durchführen, ebenso wie die Zeitmessung bei der Analoguhr auch über Digitaltechnik erreicht werden kann.

Schon im 19. Jahrhundert waren die ersten Digitaluhren vorhanden und eine sehr bedeutsame Digitaluhr zu dieser Zeit war die Uhr, die sich im Bühnenportal an der Dresdner Semperoper befand. Auch in Italien, hier speziell in Venedig, ist eine Digitaluhr zu finden, die aus dem Jahr 1599 stammt. Sie befindet sich auf dem Markusplatz im Torre dell’Orologie und ist die älteste bekannte Digitaluhr der Welt. Die in den 1970er Jahren sehr gebräuchlichen Digitaluhren, die mit LED-Anzeige funktionierten, durch ihren intensiven Strombedarf aber nur auf Knopfdruck und dann jeweils nur für sehr kurze Zeit aufleuchteten, sind inzwischen völlig vom Markt verschwunden. Auch hier haben LCDs in technischer Hinsicht den Sieg davongetragen, die stromsparend arbeiten. Auch die Fallblätter, wie man sie noch von Fluganzeigetafeln oder auch Bahnhofstafeln kennt, sind heute bei der Digitaluhr nur noch sehr selten zu finden und sie sind ebenso vom Markt verschwunden wie die Scheiben oder Walzen, die nach dem Beispiel der veralteten Kilometeranzeigen von Pkws funktionieren. Die Digitaluhr der heutigen Zeit setzt auf LCDs und ist damit nicht mehr mit den Billigmodellen der Vergangenheit zu vergleichen. Die Matrixanzeigen oder auch Siebensegmentanzeigen sind den rollenden oder umklappenden Zahlen hier gewichen. Die Darstellung der Uhrzeit bei der Digitaluhr ist weiterhin variabel und so können Stunden, Minuten und Sekunden angezeigt werden oder auch nur Stunden und Minuten, die entweder in AM für vormittags und PM für nachmittags sowie in 24-Stunden-Anzeigen dargestellt werden.