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Festgeldanlage - eine rentable Anlageart?

Wer Geld anlegen möchte, hat die Qual der Wahl. Die Festgeldanlage ist eine von mehreren Möglichkeit, sein Geld über einen vorher festgelegten Zeitraum und Zinssatz zu vermehren.

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Festgeld ist eine von mehreren Möglichkeiten, sein Geld zu vermehren. Dabei wird eine festgelegte Geldsumme über einen bestimmten Zeitraum fest angelegt. Das heißt, dass der Anleger während der Anlagezeit für gewöhnlich nicht auf das Geld zugreifen kann. Sollte der Anleger doch vor Ende der Laufzeit auf sein Geld zugreifen wollen, dann kann er dies gegen Zahlung von Vorschusszinsen tun. Des Weiteren kann die Anlagesumme beliehen werden.

Termingeld oder Termineinlagen, wie diese Geldanlageform auch genannt wird, kann in zwei unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden: Kündigungsgeld und Festgeld mit einer festen Laufzeit. Wie der Name es schon suggeriert, ist beim Kündigungsgeld die Kündigungsfrist festgelegt. Der Anleger kann erst nach Ende der Kündigungsfrist auf seine angelegten Gelder zugreifen. Bei dieser Art des Termingeldes ist der Zinssatz variabel, die prozentuale Entlohnung für die Geldanlage kann aber auch vertraglich fest über den Anlagezeitraum vereinbart werden. Die Zinsen, die mit der Geldanlage verdient wurden, werden nach Ende der Kündigungsfrist dem Anleger gutgeschrieben.

Beim originalen Festgeld hat der Anleger nach Ende der Anlagezeit die Möglichkeit, die Geldanlage zu prolongieren, also weiterzuführen, jedoch zu einem angepassten und aktuellen Zinssatz. Neben der Prolongation besteht die Möglichkeit, die Anlagesumme als Sichteinlage bei der Bank weiterzuführen, also mit banktäglicher Verfügbarkeit. Auch bei dieser Art des Festgeldes werden die verdienten Zinsen nach Ende der Laufzeit gutgeschrieben.

Die Laufzeit einer Festgeldanlage hat Einfluss auf den Zinssatz. Generell gilt: je länger der Anlagezeitraum, desto attraktiver die Konditionen. Gewöhnlich ist die Mindestanlagedauer auf 6 Monate festgelegt, dies ist jedoch bankenabhängig. Weitere Anlagezeiträume sind 12 Monate oder 24 Monate. Die Angebote der Banken für eine Festgeldanlage unterscheiden sich im Bezug auf die Laufzeit und die Verzinsung. Vor Anlagebeginn empfiehlt es sich, einen Vergleich der unterschiedlichen Anlagekonditionen durchzuführen. Heute gibt es dafür zahlreiche Internetseiten, die dabei behilflich sind und die Informationssammlung erheblich erleichtern.

Neben der Laufzeit ist das zweite Eintrittskriterium die Mindestanlagesumme. Die Konditionen für eine Festgeldanlage können nur dann in Anspruch genommen werden, wenn die von der Bank vorgeschriebene Geldsumme angelegt wird. Dafür gibt es nur selten eine Höchstanlagesumme.