DAX+0,18 % EUR/USD-0,08 % Gold-0,14 % Öl (Brent)-0,52 %

Wie funktioniert das mit der Risikoabsicherung bei Lebensversicherungen?

Bestehende Lebensversicherungen können bei Darlehen eine Sicherheit für die Banken darstellen. Daneben kann jeder seine Familie durch eine Risikolebensversicherung vor finanziellem Ruin bewahren.

Lebensversicherungen werden über längere Zeiträume abgeschlossen und können als Form eines Sparvertrages gewertet werden. Je nach Laufzeit und Einzahlungsbetrag können die Ausschüttungen variieren. Zur Finanzierung eines Hauses oder einer Eigentumswohnung werden Lebensversicherungen gern von den Banken als Sicherheit verwendet.

Soll die eigene Familie aber vor finanziellen Verlusten nach dem eigenen Ableben bewahrt werden, dann bietet sich eine Risikolebensversicherung an. Die monatlichen Beiträge richten sich nach der vereinbarten Versicherungssumme, deren Höhe das Drei-bis Fünffache eines Jahreseinkommens betragen sollte. Bei Antragstellung müssen alle Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Liegt eine Vorerkrankung vor oder soll die Versicherungssumme höher als 300.000 Euro sein, dann wird ein ärztliches Gutachten notwendig. Das ist auch bei Personen so, die das 45. Lebensjahr überschritten haben.

Eine Risikolebensversicherung kann schon ab dem 18. Lebensjahr abgeschlossen werden. Nach Familiengründung oder einer Darlehensbewilligung kann der Betrag aufgestockt werden. Manche Banken verlangen bei Vertragsabschluss für ein Darlehen eine Risikolebensversicherung als Sicherheit.

Bei Ehepaaren sollten getrennte Versicherungsverträge abgeschlossen werden, so kann jeder für sich die Laufzeit und die Versicherungssumme bestimmen. Kommt es zum Todesfall einer Person, kann die Erbschaftssteuer durch separate Verträge umgangen werden, denn der Bezugsberechtigte kann gleichzeitig als Versicherungsnehmer auftreten. Kommen beide Elternteile zu Tode, dann sorgen getrennte Verträge für mehr Sicherheit für hinterlassene Kinder.