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Über Auto-Versicherungen für Unfallschäden haften

Ohne eine Haftpflichtversicherung darf ein Fahrzeugeigentümer sein Automobil nicht im deutschen Straßenverkehr bewegen. Verursachte Personen- und Sachschäden müsste der Fahrzeugeigentümer selbst bezahlen.

Eine KFZ-Versicherung ist die Voraussetzung für den Erhalt der Zulassung zum Führen eines Fahrzeugs. Erst bei Nachweis über einen Versicherungsabschluss darf die zuständige Behörde die Zulassung ausstellen und willigt damit ein, dass der Fahrer die mit dem Fahrzeug verursachten Personen- und Sachschäden finanziell begleichen kann. Deshalb ist die KFZ-Versicherung eine Pflichtversicherung. Sie wird als die sogenannte Haftpflichtversicherung bezeichnet und ist also notwendig, um ein Fahrzeug im Straßenverkehr bewegen zu dürfen. Daneben gibt es für den Fahrzeughalter auch noch die Möglichkeit, den Versicherungsumfang zu erhöhen. Das bedeutet, dass der Leistungsumfang mit den sogenannten Kaskoversicherungen steigt. Die Teilkaskoversicherung sichert den Fahrzeughalter zusätzlich gegen Beschädigungen ab, die durch Brand, Explosion, Vandalismus, Diebstahl und durch Hagelschlag und Sturm entstehen können. Von den Versicherungsgesellschaften wird für die Kaskoversicherungen zudem auch immer eine Selbstbeteiligung an der Finanzierung möglicher Schäden angeboten. Willigt der Versicherungsnehmer ein, dann sinkt zugleich der monatlich zu zahlende Beitrag. Des Weiteren gibt es noch die Vollkaskoversicherung. Diese sichert den Fahrzeugeigentümer und Versicherungsnehmer zusätzlich gegen selbst verursachte Beschädigungen an seinem Fahrzeug ab.

Versicherungsnehmer für die KFZ-Versicherungen werden bei Abschluss einer Police in eine bestimmte Schadensfreiheitsstufe eingegliedert. Je höher diese ist, desto mehr Rabatt erhält der Versicherte auf den regelmäßig einzuzahlenden Beitrag an die Versicherungsgesellschaft. Ermittelt wird diese Schadensfreiheitsstufe aus der Dauer der Unfallfreiheit des Versicherungsnehmers. Je länger dieser unfallfrei in den vergangenen Jahren gefahren ist, desto höher wird er eingestuft und desto größer ist letztlich der Rabatt, der ihm zugeordnet werden darf. Sobald der Versicherung ein Unfallschaden gemeldet wird, fällt dieser Prozentanteil der Minderung des zu zahlenden Beitrags.

Ein abgeschlossener Vertrag bei einer Police hat immer eine Mindestlaufzeit von einem Jahr. Er kann aber stets bis zum 31. November eines jeden Jahres gekündigt werden. Wichtig bei der Auswahl einer geeigneten und günstigen Versicherungsgesellschaft mit einem für den Versicherungsnehmer überzeugenden Leistungsspektrum ist der Vergleich der einzelnen Angebote und Leistungszusagen. Zudem ist es von wesentlicher Bedeutung, die Konditionen zu beachten, die an die Auszahlung einer Schadenssumme und die einzuzahlenden Geldsummen geknüpft sind. Deshalb ist es ratsam, in ausgezeichneten Vergleichsportalen die einzelnen Anbieter für Versicherungsleistungen zu vergleichen. Für einen korrekten und aussagekräftigen Vergleich müssen zuvor die individuellen Gegebenheiten in eine Fragemaske eingegeben werden. Zu den Angaben gehört beispielsweise die jährliche geschätzte Laufzeit, der Unterstand in einer Garage oder einem öffentlichen Stellplatz sowie die Angabe darüber, wann der Führerschein ausgestellt worden ist. Nach der Auswertung werden dann die infrage kommenden Anbieter aufgelistet, die dann von dem Interessenten kontaktiert werden können. Relevant ist zudem auch die Versicherungsnummer der vorherigen Versicherungsgesellschaft, um die angegebenen Daten überprüfen zu können.

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