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Backup Programme – oft vernachlässigte Datensicherheit

In großen Unternehmen selbstverständlich, in Kleinbetrieben oder privat oft vernachlässigt: die Sicherung der auf der PC-Festplatte gespeicherten Daten vor Verlust. Gute Backup Programme lösen dieses Problem.

Backup Programme kopieren die Daten von der PC- oder Server-Festplatte auf ein anderes Medium. Bei Bedarf kann man die Daten dann wieder zurückkopieren. So lässt sich ein Datenverlust durch versehentliches Löschen, falsches Bearbeiten oder auch durch einen Festplattenschaden vermeiden. Wenn nur wenige Daten verändert werden, genügt eine wöchentliche Sicherung. Muss das System aber ständig aktuell verfügbar sein, dann benutzt man Backup Programme, welche die Festplatten spiegeln. Im Prinzip hat man dann zwei Systeme mit gleichem Datenbestand. Fällt ein System aus, kann mit dem anderen unverzüglich weiter gearbeitet werden.

Einige wichtige Grundregeln der Datensicherung sollten die Backup Programme beherrschen. So soll die Sicherung möglichst auf einem transportablen Medium erfolgen. Früher waren dies Disketten. Heute verwendet man CDs, DVDs oder externe Festplatten. Bewährt hat sich das Großvater – Vater – Sohn – Prinzip. Für den Fall, dass die älteste Version zur Sicherung genutzt und die Daten dadurch überschrieben werden, hat man jederzeit zwei Sicherungskopien verfügbar. Bei diesem Prinzip kann man eine Sicherungskopie in der Nähe und die andere außer Haus aufbewahren. Wenn beispielsweise durch einen Brandfall das Büro zerstört wird, hat man noch die ausgelagerte Sicherungskopie zur Verfügung.

Gute Backup Programme bieten Teil- und Rücksicherung, Komplett- oder Ergänzungssicherung und sogar die Möglichkeit der Systemrestaurierung. Bei der Teilsicherung werden beispielsweise nur die Daten, nicht die Programme gesichert. Bei der Rücksicherung sollte man einzelne Dateien auswählen können. Es ist möglich, eine Komplettsicherung zu machen und anschließend nur jeweils die Daten zu sichern, die verändert wurden. Dadurch spart man Zeit und Platz beim Sichern, ist aber risikoreicher. Wenn auch nur eine der Sicherungen defekt ist, lassen sich die Zwischenstände nicht wieder herstellen. Aus diesem Grund sollte man die Sicherung komplett dann vornehmen, wenn keine Daten verändert werden. So viel Zeit muss sein. Notfalls sichert man nachts. Gute Programme lassen auch die Rücksicherung auf ein anderes Medium zu als das, von dem die Sicherung erfolgt ist.