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Gute UMTS Tarife für das Internet in der Hosentasche

Es gibt unzählige UMTS Tarife. Welcher für den jeweiligen Nutzer ideal ist, lässt sich aber nicht pauschal sagen. Das hängt nämlich von den Bedürfnissen und finanziellen Mitteln des Interessenten ab.

Das Internet hat zweifellos unser aller Leben verändert. Ohne dass man es merkt, erhält es unbemerkt die Strom- und Wasserversorgung aufrecht, überträgt unsere Telefongespräche und das Live-Interview im Fernsehen. Inzwischen ist es unser wichtigstes Medium, Datenspeicher und Kommunikationsweg. Obwohl die private Nutzung schon seit 1991 möglich ist, kann man es in Deutschland erst seit dem Jahr 2005 effizient, mobil verwenden. Das ist das Jahr, in dem UMTS endgültig in Betrieb ging und bereits mehr als 50 Prozent der Bevölkerung versorgte. UMTS und die Erweiterung HSDPA sind Standards, die Informationsübertragung über das Handynetz ermöglichen - Und zwar in Breitbandgeschwindigkeit, die durchaus mit jener von Festnetz-Anschlüssen vergleichbar ist.

Leider ist UMTS noch nicht flächendeckend, sondern bisher vor allem in Ballungsgebieten verfügbar, sodass man in ländlichen Gegenden auf langsamere Datenübertragungsstandards, wie GPRS umsteigen muss. GPRS entspricht ungefähr der Geschwindigkeit eines Modems, ist also "gerade noch so" zum Surfen geeignet.

Will man UMTS nutzen, steht man vor der Qual der Wahl: Es gibt unzählige Anbieter und jeder hat eigene UMTS Tarife im Angebot. Dabei unterscheidet man drei Typen von UMTS Tarifen. Die Flatrate kostet einen Monatlichen Beitrag, wofür man unbegrenzt im Internet surfen darf. Das Gegenstück ist der Zeit-Tarif, bei dem sich das Entgelt nach der Nutzungsdauer richtet. Üblich sind Minutenpreise um zehn Cent. Ein Kompromiss zwischen beiden ist der sogenannte Volumen-Tarif. Hier darf man so lange surfen, wie man will, darf aber nur eine bestimmte Datenmenge übertragen.

Das beste Netz bietet T-Mobile, hat aber die höchsten Nutzungsgebühren, während die UMTS-Verfügbarkeit bei E-Plus mit Abstand am schlechtesten ist. Dafür fallen die Gebühren hier am geringsten aus.

Bei fast allen Anbietern sind die UMTS Tarife eine Flatrate als Volumentarif, bei dem die Begrenzung aber sehr hoch angesetzt ist, um sich vor übermäßig intensiver, also unrentabler, Nutzung zu schützen. Außerdem wird manchmal die Nutzung von VoIP-Software nicht geduldet, weil die Anbieter nicht wollen, dass man über das Internet telefoniert.