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Passiver Subwoofer - ein Genuss für die Ohren

In aller Regel bekommt man heute zu seiner Stereoanlage einen aktiven Subwoofer dazu geliefert. Er ist praktisch, aber nicht immer die beste Lösung für die Ohren.

Wenn man sich heute eine Stereoanlage kauft, dann bekommt man meist drei, oft auch fünf Lautsprecher dazu. Es handelt sich dabei um Hochtöner, die auch als Satellitensystem bezeichnet werden. Dazu gibt es dann noch einen Subwoofer, das ist eine sehr große Box, als Zugabe.

Früher bestand eine Stereoanlage aus vier Lautsprechern, die viel Platz im Wohnzimmer einnahmen. Man verwendete sogenannte 3-Wege-Boxen. Heute wird die große Bassbox durch eine einzige Box dargestellt. Das hat zum einen klangliche Gründe, zum anderen aber auch finanzielle Gründe. Man spart sich den Verbau von vier Boxen und ersetzt diese vier Bassboxen durch eine einzige Subwoofer Box - entweder durch eine aktive Subwoofer Box oder durch eine passive Lösung. Ein passiver Subwoofer ist komplizierter, aber auch effektiver als ein aktiver Subwoofer.

Ein Subwoofer kann die vier Bassboxen in einem Raum ersetzen, weil der Hörer nur die hohen und mittleren Töne lokalisieren kann. Die tiefen Töne können im Raum nicht lokalisiert werden.

Ein passiver Subwoofer ist im Gegensatz zum aktiven Subwoofer ein Gerät, das keinen eigenen eingebauten Verstärker besitzt. Ein passiver Subwoofer muss von der Anlage mit dem Signal versorgt werden, das er braucht - also auch in der Leistung. Der Receiver sollte also bei einem solchen Teil schon gut ausgestattet sein.

Ein aktiver Subwoofer hat einen eingebauten Verstärker. Vom Hi-Fi-Gerät bekommt ein solcher Subwoofer nur das reine Nutzsignal unverstärkt. Die Verstärkung des Signals erfolgt im Subwoofer. Das Problem ist, dass dann auch ein Netzteil in den Subwoofer eingebaut sein muss. Ein Netzteil streut auch immer ein Rauschsignal in den Lautsprecher ein - das sogenannte Netzbrummen. Man kann ein solches System auch nicht komplett ausschalten, es wird lokal gesteuert und mit Strom versorgt. In dem Moment, in dem ein Signal ankommt, wird der Verstärker hochgefahren und startet mit einem kleinen Klick.

Ein passiver Subwoofer bekommt die Signale vom Receiver in verstärkter Art und Weise. Ein passiver Subwoofer kennt weniger Netzbrummen und kein Klicken - deswegen ist er günstiger.

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