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Festverzinsliche Wertpapiere als Geldanlage

Festverzinsliche Wertpapiere werden heutzutage aufgrund ihrer Sicherheit von vielen Anlegern als Kapitalanlage genutzt. Es gibt sehr viele Arten dieser verzinslichen Wertpapiere.

festverzinsliche wertpapiere
Foto: © Claudia Hautumm / http://www.pixelio.de

Im Finanzbereich hat man heutzutage als Anleger die Alternative zwischen sehr vielen unterschiedlichen Finanzprodukten, die man als [url=http://www.mlp.de/Geldanlage/8766/8766/geldanlage.html]Geldanlage[/url] nutzen kann. Neben Spareinlagen, Termingeldern, Investmentfonds oder Aktien stellt auch die Produktpalette festverzinsliche Wertpapiere einen sehr großen Bereich der Geld- und Kapitalanlagen dar. Grundsätzlich handelt es sich im Bereich festverzinsliche Wertpapiere stets um Schuldverschreibungen, denn der Käufer der Wertpapiere, die auch als Anleihen, Rentenpapiere oder Renten bezeichnet werden, erwirbt einen Anspruch auf Zahlung von Zinsen und des investierten Kapitals gegen den Emittenten der Anleihe. Der Käufer ist somit Gläubiger und der Emittent der Anleihe der Schuldner.

Festverzinsliche Wertpapiere werden sowohl vom Staat, als auch von Realkreditinstituten, sonstigen Banken und Unternehmen aus der freien Wirtschaft emittiert. Die Papiere dienen dem Emittenten in erster Linie dazu, sich durch die Ausgabe der Wertpapiere Kapital vom Anleger zu beschaffen, welches für Investitionen oder zum Schuldenabbau benötigt wird. Außer der Tatsache, dass man als Anleger einen Anspruch auf die Zahlung der festgelegten Zinsen und natürlich auf die Rückzahlung des Kapitals hat, haben die unterschiedlichen Arten der verzinslichen Wertpapiere nicht viele Gemeinsamkeiten. Eine Gemeinsamkeit besteht noch darin, dass festverzinsliche Wertpapiere im Grunde immer eine festgelegte Laufzeit haben, der Anleger also spätestens am Fälligkeitstag sein Kapital zurück erhält. Ansonsten sind die Merkmale der verschiedenen Wertpapiere sehr unterschiedlich.

In den Bereich festverzinsliche Wertpapiere fallen zum Beispiel Staatsanleihen, die Bundeswertpapiere, Obligationen, Optionsanleihen, Wandelanleihen, Industrieanleihen, Fremdwährungsanleihen, Auslandsanleihen oder Pfandbriefe. Auch hinsichtlich der zu erhaltenden Rendite und hinsichtlich der Sicherheit gibt es größere Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten festverzinslicher Wertpapiere. So gelten die Bundeswertpapiere zum Beispiel als sehr sicher auf der einen Seite, aber auch als recht renditeschwach auf der anderen Seite. Bei manchen Auslandsanleihen oder Währungsanleihen ist das genau umgekehrt, diese weisen ein erhöhtes Risiko auf, bieten gleichzeitig aber auch die Chance auf sehr gute Renditen. Von daher ist im Bereich festverzinsliche Wertpapiere im Grunde für jeden Anlegertyp etwas „dabei“.

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