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Microsoft, führender Hersteller von Software

Microsoft, der Name ist wohl jedem bekannt, der sich auch nur entfernt am PC betätigt. Das Unternehmen, das multinational aktiv ist, betätigt sich weltweit mit rund 93.000 Mitarbeitern als führender Softwarehersteller.

Der Sitz des Unternehmens Microsoft ist Redmond. Hier handelt es sich um einen Vorort von Seattle, das wiederum im Bundesstaat Washington in den USA liegt. Bekanntheit erlangt hat das Unternehmen Microsoft durch das Windows-Betriebssystem sowie die auf das Büro zugeschnittene Software namens Office.

Gründer von Microsoft war Bill Gates, der gemeinsam mit dem weniger bekannten Paul Allen das Unternehmen im Jahr 1975 aus der Taufe hob. Die Namensgebung von Microsoft hatte schlichte Hintergründe – Microcomputer-Software war der Pate für die Micro-Soft, die letztlich in Microsoft umgewandelt wurde. Die ersten Erfolge fuhr Microsoft damals mit dem BASIC-Interpreter zum Ende der 1970er Jahre ein, das dann aber durch das Betriebssystem MS-DOS als Auftrag für IBM übertroffen wurde.

Alle IBM-PCs sowie deren Nachbauten, die auf einem PC basierten, wurden in den Folgejahren mit dem DOS-Betriebssystem versehen, bis letztlich in den 1990er Jahren das Betriebssystem auf grafischer Basis namens Windows gemeinsam mit der Microsoft-Büro-Software Office die Marktführung übernahm.

Seither hat sich Microsoft seine Führungsposition bei Betriebssystemen sowie auch bei den Office-Anwendungen erhalten, während die Spielkonsole Xbox eher geringere Erfolge einfuhr und der Musikspieler namens Zune fast unbekannt blieb.

Umfragen bei Führungskräften, Geschäftsführern und Vorständen ergaben, dass Microsoft gemeinsam mit General Electric die bedeutsamsten Unternehmen der Welt stellt. Auch im Bereich der Aktien hat sich Microsoft zu einer sehr profitablen Aktiengesellschaft entwickelt. Selbst als Arbeitgeber hat Microsoft schon Auszeichnungen erfahren.

Kritiken und Maßregelungen muss Microsoft aber auch regelmäßig einstecken, und so waren es schon einige Bußgelder, die Microsoft mit der Begründung der Wettbewerbsrechtsverletzung zahlen musste. Auch für die Schnittstellenspezifikationen hat sowie auch die Abkopplung von Produkten hat Microsoft schon einige Auflagen erfüllen müssen. Kritisiert wird Microsoft regelmäßig dafür, dass das Unternehmen seine Marktführerposition missbrauchen soll. Auch die Bündelung von Produkten wird dem Unternehmen als wettbewerbswidrige Handlung vorgeworfen. Auch im Bereich der Kundenbindung mittels Inkompatibilitäten muss sich Microsoft regelmäßig der Kritik stellen. Nicht zuletzt muss Microsoft sich für Sicherheitslücken und Verzögerungen von Innovationen im Softwarebereich rechtfertigen, die aus Unternehmensstrategien heraus erfolgen sollen.