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Die Kfz Meisterprüfung und die Voraussetzungen dafür

Wer eine Kfz Meisterprüfung ablegen möchte, der sollte sich im Vorfeld über die bestehenden Voraussetzungen zur Zulassung informieren.

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Foto: © berwis / http://www.pixelio.de

Berufe im Kfz Handwerk gehören zu den beliebtesten Ausbildungsberufen bei den jungen Leuten. Sind die Ausbildungsstellen auch nur in begrenzter Anzahl vorhanden, versuchen viele dennoch, eine Ausbildung in ihrem Traumberuf zu bekommen. Halten sie dann den Gesellenbrief in der Hand, möchten einige von ihnen noch einen Schritt weiter gehen und sich zum Meister ausbilden lassen. Diese Ausbildung schließt im Allgemeinen mit der Kfz Meisterprüfung ab.

Wie in anderen Bereichen ebenfalls üblich, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, um überhaupt zur Kfz Meisterprüfung zugelassen zu werden. Wer bereits einen Gesellenbrief aus dem Kfz-Bereich besitzt, also die Gesellenprüfung erfolgreich abgeschlossen hat, erfüllt damit schon einmal die notwendigen Voraussetzungen. Mehr ist nicht nötig. Allerdings besteht auch für sogenannte Quereinsteiger die Möglichkeit, eine Kfz Meisterprüfung abzulegen. Dann muss derjenigen lediglich den Nachweis über eine bestandene Gesellenprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf erbringen und zusätzlich bis zur ersten Meisterprüfung eine 24-monatige Tätigkeit im Kfz-Handwerk ausgeübt haben. Auch wer bisher beispielsweise eine Tätigkeit als selbstständiger Handwerker ausgeübt hat, kann sich für die Meisterprüfung im Kfz-Handwerk anmelden. Für die Gesellen, die ihren Abschluss bereit im Kfz-Bereich gemacht haben, gilt auch keine Wartezeit mehr.

Das heißt, ein Geselle, der gerade erst seine Prüfung abgelegt hat, kann gleich zur Meisterprüfung durchstarten. Für all diejenigen, die auf finanzielle Mittel angewiesen sind, könnte interessant sein, dass die Agentur für Arbeit unter Umständen eine Förderung gewährt. Dazu muss wiederum ein entsprechender Antrag gestellt werden und sicher wird dieser einer umfangreichen Prüfung durch die Mitarbeiter der Jobcenter unterzogen. Wird der Antrag allerdings befürwortet, kann sich der Prüfling auf einen satten Zuschuss zu den an sich hohen Prüfungskosten freuen. Diese werden von der Handwerkskammer festgesetzt. Außerdem fallen für die Ausbildung zum Meister Kosten von mehreren Hundert Euro an.