Bankgeschäfte online erledigen – die Vorteile

Während früher der Besuch in der Bankfiliale zum Alltag gehörte, erledigen heutzutage viele Menschen ihre Bankgeschäfte im Internet. Damit spart man nicht nur Zeit, sondern in vielen Fälle auch Geld.

bankgeschäfte online
Foto: © Uli Carthäuser / http://www.pixelio.de

Das Erledigen der täglichen Bankgeschäfte gehört für die meisten Menschen zum Alltag dazu. Vor einigen Jahren musste man sich für jede Überweisung und jeden Kontoauszug in der Filiale seiner Hausbank einfinden; heute genügt es in vielen Fällen, sich am heimischen PC ins Internet einzuloggen. Alle gängigen Transaktionen lassen sich mittlerweile bequem online erledigen. Dafür muss man sich nur von seiner Bank für das Online-Banking freischalten lassen. Mit einer persönlichen PIN-Nummer kann man sich dann in die Online-Filiale einloggen; die Transaktionen selbst führt man mit sogenannten TAN-Nummern durch. Diese kann man entweder von einer Liste ablesen, die man von der Bank nach erfolgter Freischaltung zugeschickt bekommt, oder man kann sie sich für jede Transaktion beispielsweise per SMS schicken lassen. Auf diese Weise lassen sich online die Kontostände abrufen, Daueraufträge einrichten oder löschen oder Prepaid-Handys aufladen. Eine genaue Anleitung der Abläufe findet man direkt auf der Online-Banking-Homepage gemeinsam mit Informationen zum aktuellen Geschehen oder weiteren Angeboten des Geldinstituts.

Wer die Online-Angebote seiner Bank nutzt, spart damit nicht nur Zeit, sondern auch Geld, denn viele Gebühren, die beim persönlichen Besuch anfallen, werden bei Online-Transaktionen nicht erhoben. Überweisungen und andere Geschäfte lassen sich so völlig kostenfrei tätigen. Viele Geldinstitute bieten ihren Kunden auch das Führen eines reinen Online-Kontos an. Das bedeutet, dass alle Dienste nur noch per Internet angeboten werden, wie zum Beispiel auch das Ausdrucken der eigenen Kontoauszüge. Eine Offline-Betreuung des Kontos ist nicht vorgesehen. Ein klarer Vorteil des Online-Kontos: In vielen Fällen sind die Führungsgebühren deutlich günstiger; bei manchen Banken entfallen sie sogar vollständig. Besonders die sogenannten Direktbanken, die oft keine Filialen haben, sondern alle Geschäfte im Internet abwickeln, haben solche kostenlosen Online-Konten im Angebot. Der Kontakt zu den Bankangestellten beschränkt sich hier ohnehin auf Telefon-Hotlines oder E-Mail. Mittlerweile bieten aber auch die traditionellen Filialbanken hauptsächlich oder ausschließlich online nutzbare Konten an.

Vielen Menschen erscheint das Preisgeben ihrer Bankdaten im Internet noch immer als ein Sicherheitsrisiko, das sie lieber nicht eingehen möchten. Eine hundertprozentige Sicherheit kann zwar nicht garantiert werden, dennoch ist das Homebanking-Verfahren mittlerweile weitgehend risikofrei, wenn einige Faktoren beachtet werden. So sollte der heimische PC mit einer funktionierenden Firewall ausgestattet sein, ebenso wie mit einem aktuellen Virenscanner, der mögliche Viren und Trojaner frühzeitig erkennt. Wer eine Papier-TAN-Liste nutzt, sollte diese an einem sicheren Ort aufbewahren oder besser auf ein elektronisches TAN-Verfahren umsteigen, da SMS-TAN oder chipTAN nicht ohne weiteres von Dritten ausspioniert werden können. Die Webseiten der Bank, an die die Daten vom heimischen Computer übermittelt werden, arbeiten mit aufwendigen Verschlüsselungen, die derart komplex sind, dass sie kaum manipuliert werden können. Als Online-Kunde sollte man darauf achten, auch auf der Webseite der Bank keinesfalls PIN oder TAN-Nummern anzugeben, wenn man nicht unmittelbar eine Transaktion durchführt.

Inhalt

Rubriken