Die Nordmanntanne, auch als Weihnachtsbaum sehr beliebt

Die Nordmanntanne, die in der Fachsprache auch als Abies nordmanniana bezeichnet wird, ist eine Tanne, die zur Kiefernfamilie gehört und ihre Bezeichnung vom finnischen Biologen namens Alexander von Nordmann erhielt.

Eine der beliebtesten Tannen, die alljährlich in deutschen Wohnzimmern steht, ist die Nordmanntanne. Die Tanne, die zur Familie der Kiefern zählt, zeichnet sich durch ihre Haltbarkeit, ihre relativ weichen Nadeln und ihr sattes Grün aus. So hat sich die Nordmanntanne zu einem der beliebtesten Weihnachtsbäume entwickelt, der allerdings aufgrund seiner hohen Qualität auch im Preis höher ausfällt als die anderen Tannen.

Ihren Namen hat die Tanne von einem Biologen namens Alexander von Nordmann erhalten. Die Nordmanntanne zeichnet sich durch ihren geraden Stamm aus, und wenn sie nicht schon in relativ geringer Größe geschlagen wird, kann die Tanne letztlich eine Höhe von 40 bis hin zu 60 Metern erzielen. Auch im Stammdurchmesser wird die Tanne sehr mächtig, und so sind Stammdurchmesser bei hohen und alten Exemplaren von zwei Metern nicht ungewöhnlich. Die Tanne, die sich auch in Deutschland großer Beliebtheit erfreut, kann in der Natur ein Alter von 500 Jahren erzielen. Besonders attraktiv an dieser kiefernverwandten Tannenart ist, dass sie eine Krone mit dichtem Astwerk ausbildet, die zudem pyramidenförmig angelegt ist und letztlich bis auf die Hälfte der gesamten Baumhöhe reicht. In der freien Natur und im Wachstum völlig der Natur überlassen, kann diese Tanne ein Astwerk ausbilden, das bis zum Boden reicht. Sehr alte Bäume bilden auch gern die als solche bezeichnete Storchennestkrone aus, die auch für die Weißtanne sehr typisch ist.

Die Nadeln der Tanne weisen eine Länge von etwa 10 bis zu 30 Millimetern auf und die Breite der Nadeln liegt bei zwei bis maximal drei Millimetern. Die Spitzen der Nadeln sind abgerundet. Die Besonderheit der Knospen bei dieser Tanne liegt darin, dass diese für Tannengewächse sehr untypisch harzfrei sind. Besonders schön ist die dunkelgrüne, sehr satte Farbe der Nadeln, die auch glänzend ausfallen. Eine weitere Besonderheit liegt in den zwei hellen Streifen an den Unterseiten der Nadeln, an denen auch in der Fauna Unkundige diese Tannenart sehr gut erkennen können. Die Haltbarkeit der Nadeln am Baum ist in der Natur und auch im geschlagenen Zustand sehr lang, was ein weiterer sehr geschätzter Vorteil der Tanne als Weihnachtsbaum ist.

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