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Drehen wie ein Profi: eine Filmausrüstung leihen

Gerade Anfänger im Bereich Film verfügen oft nicht über die entsprechende Ausstattung. Diese können sie sich jedoch auch leihen. Komplett kostenlos erhalten sie diese allerdings nicht.

Möchte man ein Film-Equipment ausleihen, hat man verschiedene Möglichkeiten: So kann man sich beispielsweise an Volkshochschulen oder Landesbildstellen wenden. Auch Universitäten und manche Jugendorganisationen verleihen Ausrüstungen. Eine weitere Quelle sind Elektrofachgeschäfte. Wird man dort nicht fündig oder sucht man nach etwas Speziellerem, hilft ein professioneller Verleih. Kameras erhält man dort für 50 bis 250 EUR, Objektive und Objektivsysteme für 5 bis 90 EUR. Beleuchtungszubehör kostet in der Regel etwa zwischen 20 und 90 EUR. Für Stative und Recorder- oder Mischer muss man mit jeweils 10 bis 40 EUR rechnen. Die Gebühr für Funkstrecken betragen etwa 10 bis 25 EUR. Es bietet sich auch die Möglichkeit, eine komplette Ausrüstung zu leihen, was zwischen 250 bis 400 EUR kostet.

Bucht man die Ausrüstung für mehrere Tage, gewähren die Verleihe häufig Nachlässe, etwa 15 Prozent ab drei Tagen. Für Studenten existieren ebenfalls besondere Tarife. Diese müssen zum Teil bis zu 30 Prozent weniger zahlen. Manchmal bieten die Verleihe auch die Möglichkeit, das Rohmaterial bearbeiten zu lassen. Dies kann notwendig sein, da man Aufnahmen mit einer Profiausrüstung nicht ohne Weiteres am eigenen Computer bearbeiten kann. Alternativ lassen sich Schnittsysteme für etwa 10 bis 50 EUR leihen.

Wenn man die Ausrüstung von Freunden oder Bekannten borgt, sollte man vorsichtig sein. Zwar muss man dann keine Leihgebühr zahlen, aber oft kommt im Falle von Schäden an geliehenen Gegenständen die Haftpflichtversicherung für diese nicht auf. Erhält man die Ausrüstung hingegen bei einem Verleih, ist mit dem Abschluss des Vertrags meist auch eine Versicherung eingeschlossen, die für Beschädigungen oder Diebstahl aufkommt.