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Die Befreiung vom Eigenanteil bei einer Versicherung

Der Eigenanteil ist bei einer Versicherung ein Betrag, den der Versicherungsnehmer im Schadensfall immer selbst zu tragen hat. Ein Eigenanteil ist jedoch nicht immer zwingend, eine Befreiung ist möglich.

Fast alle Versicherungen bieten ihren Kunden die Möglichkeit, einen Eigenanteil zu tragen. So sinken die monatlichen Kosten, denn durch den Eigenanteil erklärt sich der Kunde bereit, bei einem Versicherungsfall bis zu einem bestimmten Betrag einen Schaden selbst zu tragen. Nicht selten liegt der Eigenanteil im dreistelligen Bereich. Wenn ein Versicherungsnehmer feststellt, dass er im Falle eines eintretenden Schadens jedoch nicht in der Lage wäre, den Eigenanteil selbst aufzubringen, so kann er die Befreiung von diesem fordern.

Mit der Befreiung steigen jedoch die zu zahlenden Versicherungsbeträge an, da das Versicherungsunternehmen sich auf diesem Weg den Eigenanteil einholt. Da die Wahrscheinlichkeit für einen Schadensfall meist gering ist, sollte der Versicherungsnehmer die Entscheidung für die Befreiung von dem Eigenanteil abwägen. Auf die Dauer kann es teurer werden, höhere Beiträge zu zahlen, als einmal den Eigenanteil aufzubringen. Das ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich.

Wer sich während der Laufzeit dazu entscheidet, auf den Eigenanteil zu verzichten, muss teilweise, abhängig vom Vertrag, eine Gebühr entrichten, da dies unter die Änderung der Versicherung fällt. Hierzu sollte vorher der Berater befragt werden.