DAX+0,85 % EUR/USD0,00 % Gold-0,66 % Öl (Brent)0,00 %

Privatfinanzierung - Alternative zur Bankenfinanzierung

Wer kennt das Problem nicht. Der Sohn oder die Tochter brauchen Geld für eine größere Anschaffung, und wenn die Eltern helfen können, dann wird das Geld geborgt und kann in kleinen Raten zinslos abgezahlt werden.

Aber nicht immer können die Eltern helfen. Eine finanzielle Unterstützung für den Führerschein wird in vielen Familien drin sein. Werden aber größere Beträge benötigt, dann ist guter Rat teuer. Die Eltern haben die Kinder in den vielen Jahren, in denen sie im gemeinsamen Haushalt lebten, unterstützt. Da wurde für Bekleidung, Essen und Trinken gesorgt, auch Klassenfahrten und Urlaubsreisen wurden mit den Kindern unternommen. Die Geburtstage der Kinder waren immer ein Höhepunkt und wurden mit Freunden gefeiert. Haben die Kinder das Haus verlassen, dann sollten sie auf eigenen Beinen stehen und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können. Wer das Glück hatte nach der Schule eine Lehre beginnen zu können und anschließend durch die Firma eingestellt wurde, der sollte mit seinem monatlichen Verdienst auskommen und die Hilfe der Eltern nicht mehr benötigen. Aber manchmal kommt es eben anders.

Da wurde in der Zeit des guten Verdienstes ein Haus durch einen Darlehensvertrag gekauft und finanziert. Wurde nun Personal in der Firma abgebaut, dann kann die Entlassung für einen finanziellen Engpass werden. Diesen kann man durch den Antrag auf Lastenausgleich etwas mindern. Aber die monatlichen Belastungen bei der Bank sind zu zahlen. Man könnte auch das Gespräch suchen und die Raten etwas mindern. Dadurch wird aber die Laufzeit verlängert und das Darlehen wird insgesamt teurer. Möchte man dies vermeiden, dann könnten alle eventuellen finanziellen Mittel mobilisiert werden. Wenn man Aussicht auf eine Arbeitsstelle hat, dann kann man seine Geldangelegenheiten für kurze Zeit auf diese Weise überbrücken. Man könnte auch die Eltern nach einem Kredit fragen. Dieser wird in den meisten Fällen sogar zinslos gewährt. Können die Eltern helfen, dann werden sie es auch machen. Man kann auch Freunden und Verwandten von seinen Problemen erzählen und auf deren Hilfe hoffen. Natürlich sollten die bereitgestellten Beträge schriftlich festgehalten werden. Am besten ist es, wenn ein Notar bemüht wird und einen Vertrag aufsetzt.

Geht das aber nicht, dann kann im Internet nach privaten Personen gesucht werden, die Darlehen anbieten. Oftmals sind die Anzeigen geschaltet und die Werbung lautet: Darlehen auch ohne Eintrag in ein Schuldenregister möglich. Das könnte der letzte Strohhalm sein, nach dem man greifen könnte. Da die Zinsen bei solch einem Darlehen sehr viel höher angesetzt sind, sollte die Zeitdauer des Darlehens möglichst gering sein. Man könnte sich aber auch an Geldvermittler wenden und dort seinen Fall schildern. Sie werden versuchen zu helfen und das benötigte Geld besorgen. Einige Firmen bieten ihren Mitarbeitern ebenfalls Darlehen an. Eine längere Firmenzugehörigkeit ist meist die Voraussetzung für ein bewilligtes Darlehen. Dieses Angebot sollte man als Letztes in Betracht ziehen, da man sich damit der Firma verschreibt. Man kann also nicht mehr selbst über seine Arbeitskraft entscheiden und muss in der Firma beschäftigt bleiben, auch wenn eine besser bezahlte Stelle in Aussicht steht.