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Die fondsgebundene Rente - eine Form der Altersvorsorge

Es gibt viele Möglichkeiten, in die eigene Altersvorsorge zu investieren. Dabei sollte der Verbraucher einige Kriterien berücksichtigen, um die geeignete Anlageform für sich zu finden.

Eine fondsgebundene Rentenversicherung stellt eine mögliche Anlageform in Sachen Altersvorsorge dar. Sie garantiert jedoch lediglich eine lebenslange Rente, aber nicht deren Höhe. Da diese Investitionsmöglichkeit von der Wertentwicklung der entsprechenden Fonds abhängig ist, können dem Anleger auch im Vorfeld keine Angaben über die zu erwartende Rente gegeben werden. Dies sollte der Betreffende einkalkulieren, wenn er sich für die fondsgebundene Altersvorsorge entscheidet. Um eine eventuelle Prognose abgeben zu können, kann der Verbraucher die einzelnen Fonds genau studieren und ihre Wertentwicklung der vergangenen Jahre betrachten. Des Weiteren sollte er darauf achten, aus welchen Bereichen die Wertpapiere stammen, die in dem jeweilgen Fonds enthalten sind. Fonds, die sich nur auf einen Bereich konzentrieren, sind meist renditestärker, aber auch mit einem höheren Risiko für den Anleger behaftet als Mischfonds.

Anhand der vergangenen Wertentwicklung kann der erfahrene Anleger erkennen, ob dieser Fonds das Potenzial zu einer höheren Rendite hat oder ob er bald Verluste machen wird. Jedoch kann keiner 100-prozentige Angaben machen, da hier viele Faktoren eine große Rolle spielen. So müssen die jeweiligen Märkte beachtet werden, aber auch die Entwicklungen in Technologie und Fortschritt haben einen großen Einfluss auf die Renditen von Fonds. Dies gilt selbstverständlich auch bei fondsgebundenen Rentenversicherungen. Der Versicherer gibt regelmäßige Prognosen an den Anleger heraus, die darüber Auskunft geben, mit welcher Rente der Verbraucher rechnen kann, wenn bestimmte Situationen eintreffen. Diese Prognosen geben keinen tatsächlichen Blick auf die spätere Rente, da einige wesentliche Details nicht im Vorfeld berücksichtigt werden können.

Wenn das Vertragsende erreicht ist, dann erhält der Versicherte eine lebenslange Rentenzahlung. Diese Zeitspanne richtet sich jedoch nach den jeweiligen Durchschnittswerten aus Statistiken. Diese besagen, dass ein Mann in der Regel jünger verstirbt als eine Frau. Aus diesem Grund wird die Rente für eine Frau bei gleicher Einlage niedriger angesetzt als beim Mann. Wenn nun der Versicherte kürzer als erwartet lebt und somit auch weniger ausgezahlt bekommen hat als ihm zusteht, dann geht der Rest der Versicherungssumme auf die restlichen Anleger der Rentenversicherung über. Wenn im Vorfeld eine entsprechende Klausel festgesetzt wurde, dann kann auch ein bestimmter Betrag an die Hinterbliebenen ausgezahlt werden. Lebt der betreffende Versicherte länger als erwartet, dann muss er ab einem bestimmten Zeitpunkt mit einer Kürzung der Rentenzahlungen rechnen.