Existenzgründung: Risiko und Chancen in Startups

Im Boomzeiten gibt es immer auch viele Startups. Es gibt sowohl für die Angestellten als auch für die Investoren Risiken und Chancen, die man richtig bewerten soll und muss.

Manchmal ist man froh, nach dem Studium endlich eine Stelle zu haben. Man sollte aber auch in Boomzeiten und in Krisenzeiten genau hinschauen und abwägen, wo man sich bewirbt, wo es Chancen und wo es Risiken gibt.

Es ist relativ schwierig, in etablierten Firmen an eine Entscheidungsposition zu gelangen. Wenn man sich als Absolvent bei einer großen, etablierten Firma bewirbt, dann steht man mit vielen Mitbewerbern in einer Reihe. Es gab schon Bewerbungsgespräche, da saßen die Bewerber in einer Reihe hintereinander. Die Bewerber hatten alle gleich gute Zeugnisse, im Minutentakt durfte man mit dem Personalchef einige Worte wechseln. Man hat als Absolvent bei solchen Firmen sicherlich, so man genommen wird, eine gewisse Plattform. Man bewirbt sich da, weil die Firma Lufthansa, Mercedes oder Quelle einen gewissen Ruf hat, der einfach anlockt. Der Ruf steht für Macht und Sicherheit, wenn man da unterkommt, hat man etwas erreicht, so denken viele.

Gerade an dem Beispiel Quelle sieht man aber, dass die Sache so einfach nicht ist. Wenn man in schwierigen Zeiten bei so einer Firma ins Boot kommt, dann geht der zuerst, der zuletzt gekommen ist. Aber selbst in guten Zeiten ist das Aufsteigen in einer solchen Firma relativ schwierig. Die Stellen sind besetzt, es gibt in großen Firmen ähnlich wie im Beamtentum eine gewisse Starrheit und einen gewissen Beförderungsstau. Für einen gewissen Zeitraum ist allerdings das Gehalt gesichert.

Anders verhält es sich mit Startups. Es gibt Firmen, die eben noch sehr jung sind. Vor etwa neun Jahren wurden sehr viele Aktiengesellschaften neu gegründet. Viele davon sind nach dem Crash des neuen Marktes verschollen in den unendlichen Weiten. Vielleicht hat es jede dritte geschafft, zu überleben. Es bedeutet also schon ein Risiko, sich bei so einem Startup zu bewerben oder dort Geld einzubringen. Allerdings sind die Hierarchien noch nicht ausgeprägt und die Chancen sind wesentlich höher als in etablierten Firmen. Man kann Ideen mit einbringen ohne auf verkrustete Strukturen achten zu müssen. Mobbing ist in Startups sehr selten, man weiß, dass man sich am Markt bewähren muss, man muss zusammenhalten sonst sinkt das Boot. Es kann aber auch passieren, dass man auf sein gutes Gehalt verzichten muss, die Kollegen aus den etablierten Firmen schauen dann auf einen herab.

Man kann die Startups aber auch etwas beurteilen. Wenn hinter dem Startup eine gute Idee steckt, wenn die Business Plan in Ordnung ist sollte man es doch versuchen.

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