Der Zinssatz bei Ihrem Darlehen kann variieren - wir verschaffen Ihnen Durchblick!

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Höhe der Darlehenszinssätze. Dabei spielt der aktuelle Leitzins, der von der Europäischen Zentralbank bestimmt wird, eine entscheidende Rolle.

Er wird bei einer Inflation angehoben und bei einer Deflation gesenkt. Die letzte Leitzinserhöhung, auf 1,25 %, fand im April 2011 statt. Obwohl alle Banken demselben Leitzins unterliegen, bieten sie bei der Vergabe von Darlehen unterschiedliche Zinssätze an.

Darlehensverträge werden in der Regel mit einem festen Zinssatz über die gesamte Laufzeit abgeschlossen. Es gibt aber auch Darlehensverträge mit variablen Zinssätzen. Diese werden von den Banken meist vierteljährlich angepasst. Je nach Fall oder Anstieg des Zinssatzes kann dies einen Vor- oder Nachteil für den Kreditnehmer bedeuten.

Weitere Faktoren für die Höhe des Zinssatzes sind der Verwendungszweck und die vorhandenen Sicherheiten. Dispokreditzinsen sind im Vergleich zu Darlehenszinssätzen für Immobilien sehr hoch. Im Jahr 2010 betrug der durchschnittliche Zinssatz für Dispokredite 12,5 Prozent, wogegen Immobiliendarlehen mit einem Zinssatz von 3,3 Prozent vergeben wurden. Mit Zunahme der Sicherheiten sinkt das Ausfallrisiko der Banken, was sich in einem günstigeren Zinssatz bemerkbar macht.