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Wissenswertes über Rentensteuer und Einkommenssteuer

An der Rentensteuer und Einkommenssteuer kommt niemand vorbei, jedoch gibt es zu diesen Themen einige wissenswerte Dinge, die durchaus hilfreich sind und helfen, bares Geld zu sparen.

Niemand hat etwas zu verschenken und erst recht möchte niemand den Staat beschenken. Die Einführung der Rentensteuer hat für große Aufregung gesorgt. Rentner der heutigen Zeit erhalten kaum den Betrag, den sie in jungen Jahren einmal erhofft und jahrelang Beiträge geleistet haben. Und nun sind die Renteneinkünfte auch noch steuerpflichtig.

Rentensteuer und Einkommenssteuer unterliegen grundsätzlich vielen Fragen und gerade Rentner sind häufig völlig verunsichert und wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen. Seit 2005 erfolgt eine stufenweise Besteuerung der Altersrente. Der steuerpflichtige Anteil der Rente beträgt fünfzig Prozent. Die Anhebung des Steuersatzes erfolgt jedes Jahr mit weiteren 2 Prozent. Bis zum Jahre 2020 erfolgt die zweiprozentige Anhebung, danach wird nur noch in Schritten von einem Prozent angehoben. Ziel ist jedoch, die Rente zu 100 Prozent zu versteuern. Hierfür gilt der persönliche Einkommenssteuersatz.

Wichtig für jeden Rentner ist der Freibetrag. Als zu versteuerndes Renteneinkommen gilt nur der Betrag der über dem Freibetrag liegt. Der Freibetrag für Ehepaare liegt selbstverständlich höher. Rentner, die sich verunsichert fühlen, sollten unbedingt die einmalige Investition in Kauf nehmen und sich an einen Steuerberater wenden, um sich von ihm gründlich beraten zu lassen. Dieser kann auch die Abwicklung mit dem Finanzamt übernehmen. Rentner sind seit der Einführung der Rentensteuer verpflichtet, eine jährliche Einkommenssteuererklärung abzugeben. Ab Oktober 2009 werden Aufforderungen an die Rentner verschickt, ihre Rentenzahlungen nachzuweisen.

Die meisten Rentner erhalten nur eine eher geringfügige Altersrente. Wer aber hohe Renteneinkünfte hat, sollte sich dringend beraten lassen und gemeinsam mit einem Steuerberater Wege finden, hohe Steuernachzahlungen zu vermeiden. Rentensteuer und Einkommenssteuer sind von daher durchaus inzwischen in einem Atemzug zu nennen. Der Rentner unterliegt seit Einführung der Rentensteuer der Pflicht, eine jährliche Einkommenssteuererklärung zu erstellen.

Arbeitnehmer hingegen werden selten dazu aufgefordert, eine Einkommenssteuererklärung einzureichen. Sie erwartet in der Regel eine Rückzahlung, jedoch sind viele Arbeitnehmer darüber nicht ausreichend informiert. Sie verzichten auf die Abgabe der Einkommenssteuererklärung aus Angst vor Nachzahlungen. Und schenken damit dem Staat jährlich mehrere Millionen Euro.

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