Eine kapitalbildende Lebensversicherung als Vorsorge

Um Vorsorge dafür zu treffen, dass der gewohnte Lebensstandard im Alter erhalten bleibt, ist der Abschluss einer Lebensversicherung, bei der Augenmerk auf die Kapitalbildung gerichtet ist, eine sinnvolle Maßnahme.

Lebensversicherungen sind grundsätzlich Personenversicherungen, weil das Risiko in der zu versichernden Person liegt. Es wird in unterschiedliche Formen der Lebensversicherung unterschieden. Bei reinen Risikoversicherungen, die nur im Todesfall des Versicherten leisten, wird in der Regel kein Kapital gebildet. Bei den Lebensversicherungen, die einen Teil der Beiträge zur Kapitalbildung verwenden, unterscheidet man nun wieder in die konventionellen und die fondsgebundenen Lebensversicherungen.

Bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung ist die Rendite, die erzielt werden kann, in der Regel wesentlich höher. Da aber Fonds abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung sind, ist das Risiko, dass der gewählte Fonds an Wert verliert und somit das in der Lebensversicherung gebildete Kapital deutlich schmälert, natürlich sehr groß. Deshalb ist diese Form der Lebensversicherung auch nur für etwas risikofreudigere Personen empfehlenswert. Eine Variante bei der Fondsversicherung gibt es jedoch, die das Risiko deutlich eindämmt. Wird in den Vertrag eine Beitragserhaltungsgarantie eingebaut, kann der Kunde sicher sein, am Ende der Vertragslaufzeit mindestens seine eingezahlten Beiträge zurückzubekommen.

Konventionelle Lebensversicherungen bilden ihr Kapital aus einer Mischung aus Garantieverzinsung und Überschussbeteiligung. Der Garantiezins für Lebensversicherungen in Deutschland ist festgeschrieben. Es ist also von vornherein möglich, die Höhe der zu erwartenden Kapitalbildung abzusehen. Sie kann durch Überschussbeteiligungen weiter anwachsen, wird aber niemals unter den garantierten Wert sinken. Diese Art der Lebensversicherung mit Kapitalbildung ist für den Personenkreis gedacht, für den die Sicherheit seiner Geldanlage wichtiger ist als die mögliche Rendite.

Das in einer Lebensversicherung gebildete Kapital kann als Sicherheit für eine Immobilienfinanzierung dienen. Dann wird der Versicherungsschein beim Kreditgeber hinterlegt und bei der Auszahlung der Versicherungssumme wird zunächst das noch bestehende Darlehen abgelöst. Der Versicherte spart dadurch die monatliche Tilgungsrate der Hypothek.

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