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Eine Förderung für Existenzgründer kann hilfreich sein

Viele Menschen spielen mit dem Gedanken, sich selbstständig zu machen. Damit dies jedoch mittel- und langfristig gelingen kann, sollten vor allem die finanziellen Mittel zum Beginn stimmen.

Nicht erst seit der letzten Wirtschaftskrise haben immer mehr Menschen überlegt, ob sie nicht doch vielleicht den Schritt in die Selbstständigkeit wählen sollten. Hierfür gibt es neben zahlreichen Bedenken natürlich auch jede Menge gute Gründe. Einer davon besteht darin, dass man neben besseren Verdienstmöglichkeiten natürlich auch eigenständiger arbeiten kann. Grundvoraussetzung für den Sprung in die Selbstständigkeit ist in jedem Fall, dass man über ein gut durchdachtes Unternehmenskonzept verfügt und auch ausreichend finanzielle Mittel für die Startphase zur Verfügung hat. Existenzgründer haben generell öfters Probleme damit, ausreichend liquide zu sein, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass die ersten Tage, Wochen und Monaten meist besonders anstrengend verlaufen werden.

Damit die Existenzgründung möglichst reibungslos verlaufen kann, ist es durchaus sinnvoll, wenn sich die jungen Unternehmer im Vorfeld Gedanken über das Thema Fördermittel machen. Diese sind teilweise durch staatliche Stellen beanspruchbar, teilweise gibt es aber auch die Option, dass man sich bei seiner Hausbank ein erstes finanzielles Polster verschafft. Viele Förderungen sind gerade für solche Jungunternehmer gedacht, die bis vor Kurzem noch arbeitslos waren und sich nun aufmachen, ihr eigener Chef zu werden. In der Vergangenheit gab es vor allem die Möglichkeit, eine sogenannte Ich-AG zu gründen. Mittlerweile gibt es Überbrückungsgeld, welches mehrere Monate vom Staat an den Selbstständigen gezahlt wird. Aber auch andere Fördermittel sind möglich. Hierbei muss es sich nicht immer um geldliche Auszahlungen handeln, auch spezielle Beratungen, Schulungen oder andere bargeldlose Aktionen können von den Unternehmern zu Beginn ihrer Tätigkeit genutzt werden.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist in jedem Fall die Tatsache, dass man Fördermittel immer im Vorfeld beantragen muss. Dies bedeutet, dass diese vor der eigentlichen Arbeitsaufnahme bereits beantragt worden sind. Gerade bei staatlichen Geldmitteln kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn die Tätigkeit vor der Beantragung stattfindet. Welche Fördermittel im Einzelnen denn überhaupt für einen individuellen Jungunternehmer infrage kommen könnten, sollte man vorab abklären. Dies ist z. B. dadurch möglich, dass man sich an offiziell zur Verfügung stehende Beratungsstellen wendet, welche sich mit dieser Thematik genau auskennen. Somit lassen sich Unklarheiten recht schnell aus der Welt schaffen und mögliche Fragen relativ schnell beantworten. Natürlich besteht auch immer die Option, dass man sich selbst informiert. Hierfür stehen sehr verschiedene Quellen zur Verfügung. Eine davon ist z. B. die gängige Literatur, andere sind das Internet, wo man eine Fülle an Informationen ermitteln kann. Mithilfe von Suchmaschinen können Suchende hier ganz einfach und unkompliziert fündig werden. Dieser Vorgang kann auch vom heimischen Computer aus durchgeführt werden und dauert regulär nur wenige Minuten.