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Umsatzsteuersatz: Gesetze zur Erhebung in Deutschland

Das Steuerrecht sieht für die Umsatzsteuer verschiedene Prozentsätze vor, die sich nach dem Produkt bzw. der Dienstleistung richten. Um diese korrekt auszuweisen, müssen einige Besonderheiten beachtet werden.

Die Gesetzgebung zur Umsatzsteuer hat sich im Laufe der Zeit mehrfach geändert und auch die einzelnen Steuersätze unterliegen Anpassungen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich stetig zu Änderungen im Steuerrecht zu informieren und die Sätze als selbstständiger Unternehmer in korrekter Höhe anzuwenden.

Grundsätzlich kommt die Umsatzsteuer bei allen Geschäftsvorgängen zum Einsatz, wo Güter oder Leistungen ausgetauscht werden und ein Entgelt hierfür bezahlt wird. Dies kann beispielsweise der Verkauf eines Produktes sein oder auch die Erbringen einer Dienstleistung. Im Sprachgebrauch wird der Begriff Umsatzsteuer kaum gebraucht und häufiger als Mehrwertsteuer bezeichnet.

Der normale Mehrwertsteuersatz liegt in Deutschland derzeit bei 19 % und wurde zuletzt zum 01.01.2007 von dem ursprünglichen Satz von 16 % erhöht. Der ermäßigte Satz beträgt 7 % und richtet sich nach bestimmten Vorgaben. Zu dieser Regelungen zählen im Wesentlichen Lebensmittel, Druck-Erzeugnisse und Leistungen künstlerischen Ursprungs. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe von Leistungen, die nicht von der Erhebung der Umsatzsteuer betroffen sind. Sie sind alle in einem Katalog erfasst und können dort nachgeschlagen werden.

Bei einer Selbstständigkeit ist zudem die sogenannte Kleinunternehmerregelung relevant. Sie kann angewendet werden, wenn der Umsatz unter einem bestimmten Betrag bleibt. In diesem Fall kann dazu optiert werden, keine Umsatzsteuer für Leistungen zu erheben.

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