Eine Sportunfallversicherung für optimalen Schutz

Da bei der Ausübung annähernd jeder Sportart ein bestimmtes Verletzungsrisiko besteht, ist eine Unfallversicherung für Sportler durchaus ratsam. Je nach Sportart existieren verschiedene Tarife.

Dabei handelt es sich zunächst um eine herkömmliche Versicherung, die in der Regel der jeweilige Sportverein abschließt, um seine Mitglieder gegen sportarttypische Unfälle zu versichern, die sie nicht selbst verschuldet haben. In den letzten Jahren hat die sportliche Aktivität in der Bevölkerung deutlich zugenommen, und viele Menschen zieht es zudem zu immer extremeren Sportarten wie etwa Klettern, Motocross oder Bungee-Jumping. Damit einher geht ein wachsendes Verletzungsrisiko, das in vielen Fällen die berufliche Existenz einschließt. Mehrere Millionen Menschen verletzen sich jedes Jahr während sportlicher Betätigung in ihrer Freizeit. Automatisch abgesichert ist man dabei jedoch nur im Verein. Der Kletterausflug ins Gebirge oder das Fußballspiel mit Freunden im Garten gehört ausdrücklich nicht hierzu.

Für solche Fälle muss auf eigene Kosten eine private Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Dies ist ratsam, da selbst kleinere Blessuren und Verletzungen später Probleme verursachen können. Empfehlenswert sind Versicherungen mit einem vergleichsweise hohen Auszahlungsbetrag, der weiterhin mit der Schwere des Schadens bzw. des Behindertengrades steil ansteigt. Der Tarif richtet sich dabei nach der Sportart sowie der Häufigkeit ihrer Ausübung. Gerade der zeitliche Aufwand ist entscheidend für die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls, wie auch für die Bemessung des dadurch entstehenden finanziellen Schadens. Das hängt damit zusammen, dass oft nur Profisportler, die ihren Lebensunterhalt mit der Ausübung ihrer Sportart verdienen, so häufig trainieren. Weiterhin ist darauf zu achten, dass für die jeweilige Sportart relevante Zusatzleistungen dazugebucht werden. So sollten Skifahrer etwa die Bergungskosten durch einen Hubschrauber oder Hobbyboxer kosmetische Zusatzleistungen in Betracht ziehen.

Bei der frist- und formgerechten Abwicklung des Versicherungsfalls kommt es zudem darauf an, den Unfall möglichst schnell zu melden und unverzüglich mit der Versicherung in Kontakt zu treten. Weiterhin ist auf eine möglichst lückenlose Beschreibung des Unfallhergangs zu achten, die Zeugen und andere Beweise mit einschließt. Ein ärztliches Gutachten bestimmt anschließend den Schweregrad der Verletzung und liefert damit die Berechnungsgrundlage für die Kapitalabfindung durch die Versicherung.

Eine Unfallversicherung greift allerdings nur bei eigenen Verletzungen. Für die Haftung bei selbst verschuldeten Verletzungen Dritter - etwa bei einem Foul an einem Mitspieler im Fußball - ist eine private Haftpflichtversicherung zuständig. Insbesondere bei Mannschaftssportarten, wie Fußball, Basketball oder Ähnlichem ist eine solche Haftpflichtversicherung unerlässlich.

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