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Britisches Pfund - der Stolz der Inselbewohner

Ein britisches Pfund ist die Währung in Großbritannien und Nordirland. Es ist seit 1971 in 100 Pence eingeteilt. Großbritannien hat sich der Einführung des Euro nicht angeschlossen.

Ein britisches Pfund (GBP), Pfund Sterling, englisch Pound Sterling, ist die Währung in Großbritannien und Nordirland. Der Begriff Sterling stammt von einer alten Münze, die aus einer Silberlegierung hergestellt war (Sterlingsilber). Bis 1971 war das Pfund in 20 Shillings zu je 12 Pence unterteilt. Münzen gab es als Halfpenny, Penny, Threepence, Sixpence, Shilling, Florin (zwei Shilling) und Half Crown (zwei Shilling und sechs Pence). 1971 wurde als Tribut an die moderne Zeit auch in diesem Bereich das Dezimalsystem eingeführt und das Pfund in 100 Pence eingeteilt. Heute gibt es Münzen im Wert von 5, 10, 20 und 50 Pence sowie zu einem und zwei Pfund und Banknoten der Bank of England in den Stückelungen 5, 10, 20 und 50 Pfund. Die alten Münzen wurden eingezogen.

Auch bei den Geldscheinen pflegen die Briten ihre Besonderheiten. So werden die Noten nicht nur von der britischen Zentralbank, der Bank of England, herausgegeben. Auch Geschäftsbanken in Schottland und Nordirland dürfen eigene Geldscheine drucken. Die Noten der Bank of England sind nur in England und Wales gesetzliches Zahlungsmittel. In den anderen Teilen Großbritanniens gibt es dieses Institut nicht; es ist dort in das Belieben des Empfängers gestellt, ob und welche Geldscheine er annimmt. Ähnliches gilt für Geldscheine aus den von Großbritannien abhängigen Gebieten (z. B. Kanalinseln) bzw. den britischen Überseegebieten. Wer aus dem Urlaub englisches Geld übrig hat und glaubt, dies in Deutschland problemlos eintauschen zu können, wird hinsichtlich der Noten, die nicht von der Bank of England stammen, schnell eines Besseren belehrt. Münzen werden ohnehin, wie allgemein üblich, nicht eingetauscht.

Ein britisches Pfund ist nicht an eine andere Währung gebunden, d. h. es schwankt je nach der Lage am Devisenmarkt. In geringem Maße dient es, vor allem im Commonwealth-Bereich, als Reservewährung für Zentralbanken. Im praktischen Zahlungsverkehr gibt es zwar keine Hemmungen, doch kann wegen der Fremdwährung die preisgünstige SEPA-Überweisung nicht genutzt werden. Die Banken, und zwar sowohl die Absende - als auch die Empfangsbank, verlangen deshalb Gebühren nach eigener Festlegung. Der Überweisende kann jedoch bestimmen, ob er die Gebühren beider Banken, nur der eigenen Bank oder überhaupt keine Gebühren übernimmt. Dem Empfänger wird der Überweisungsbetrag nach Umrechnung und unter Abzug der vom Absender nicht übernommenen Gebühren gutgeschrieben.

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