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Markisenstoff – welche Unterschiede gibt es?

Ein Markisenstoff besteht in der Regel aus Baumwolle, die ein- oder mehrfarbig sowie mit unterschiedlichen Motiven bedruckt sein kann.

markisenstoff
Foto: © Havlena / http://www.pixelio.de

Es ist Sommer, die Sonne brennt vom Himmel, aber die Terrasse oder der Balkon bietet keinen Schatten. Da ist guter Rat nicht teuer, denn eine Markise muss her. Doch welcher Markisenstoff eignet sich am besten? Das richtet sich in erster Linie natürlich nach den individuellen Ansprüchen, die man hat. Soll die Markise beispielsweise nur Schatten bieten, oder vielleicht auch noch wasserdicht sein? Am geläufigsten ist der Markisenstoff, der lediglich als Sicht- und Lichtschutz dient und dafür nicht besonders präpariert sein muss. Aber selbst die üblichen Standardstoffe sind zumindest wasser- und schmutzabweisend.

Aber es gibt auch hochwertigere Produkte, die darüber hinaus durch eine spezielle Verarbeitung und Behandlung komplett wasserdicht sind. So bleibt man auch bei einem plötzlichen Regenguss immer noch im Trockenen. Hat die Markise allerdings einen richtigen Schauer abbekommen, sollte man sie vor dem Einrollen auf jeden Fall trocknen lassen, sonst könnte der nasse Stoff anfangen zu schimmeln. Da wäre die Freude über den neuen Sonnenschutz schnell dahin. Außerdem sollte man sich ausgiebig Gedanken um die Farbe machen. Immerhin wird sie in Zukunft das Licht am Freisitz ausmachen. Wer es also hier ruhig und gediegen mag, sollte tunlichst auf bunte Muster oder auffällige Streifen verzichten.

Markisen, die auf bestimmte Standardbreiten ausgerichtet sind, gibt es schon relativ preiswert. Auch für die Montage stehen verschiedene Variationen zur Verfügung. Meistens werden sie mit Dübeln in der Wand montiert. Doch vor allem für kleine Balkone gibt es auch die Möglichkeit, sie mittels Teleskopstangen zwischen Decke und Boden zu fixieren. Dies empfiehlt sich vor allem dort, wo per Mietvertrag Anbauten verboten sind. Will man jedoch eine Spezialanfertigung - beispielsweise eine Breite, die über die Norm hinausgeht – wird es teuer oder man plant den Bau seiner Markise selber. Üblicherweise werden die Markisenstoffe auf 120 Zentimeter breiten Ballen gewebt, bei einer Stücklänge von 60 bis 100 Metern. Der Preis liegt dabei für unverarbeitete Ware zwischen 17 und 20 Euro für den laufenden Meter, bereits verarbeitete Stoffe – diese sind zum Beispiel am Rand schon gekettelt – kosten etwa 28 bis 35 Euro pro Quadratmeter. Auf eine Imprägnierung sollte man allerdings immer achten, da sonst der Markisenstoff zu viel Wasser bei Regen aufnimmt.