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Negative einscannen mit den richtigen Geräten

Viele Fotografen hegen den Wunsch, ihre Negative einscannen und digitalisieren zu lassen. Mit den richtigen Geräten kann dies auch zu Hause erledigt und ganze Fotosammlungen können archiviert werden.

Wer seine Negative einscannen möchte, zielt in der Regel auf die Digitalisierung seiner Fotos ab und auf die Möglichkeit, in Zukunft beliebig viele Abzüge davon machen zu können, ohne dass ein Qualitätsverlust zu befürchten wäre. Außerdem ist die Digitalisierung die beste Möglichkeit, Negative zu archivieren. Man kann in der Regel auch ohne kostenintensive Spezialausrüstung Negative einscannen, indem man einen gewöhnlichen Scanner einsetzt. Dies muss von Fall zu Fall abgewägt werden und man benötigt einiges Hintergrundwissen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Um einen gewöhnlichen Scanner für Negative einsetzen zu können, muss dieser über eine sogenannte Durchlichteinheit verfügen, die allerdings nicht bei allen Geräten vorhanden ist. Damit lassen sich dann auch Filme und Dias scannen. Bei den meisten Modellen erfolgt eine automatische Korrektur und Optimierung des Negativmaterials, um etwa alte und verstaubte Aufnahmen zu verbessern. Dies ist insbesondere bei alten Fotosammlungen von Interesse, da die Qualität des Negativs hier häufig bereits gelitten hat.

Grundsätzlich kann das Scannen mit einem Flachbettscanner oder einem Fotoscanner erfolgen. Das größte Problem bei Flachbettscannern besteht in der Geschwindigkeit des Scanvorgangs. Jedes Negativ für sich genommen kann zwar schnell digitalisiert werden, der Benutzer ist aber gezwungen, die Bilder nacheinander in das Gerät zu legen. Eine Automatisierung ist nicht möglich und daher kann der Zeitaufwand bei einer großen Menge an Fotomaterial erheblich sein, etwa wenn ganze Archivkisten gescannt werden sollen. Hier haben die Fotoscanner sicher ihren größten Vorteil gegenüber Flachbettscannern, da sie stapelweise mit Negativen bestückt werden können.

Der Preis eines Scanners richtet sich auch beim Digitalisieren von Negativen im Wesentlichen nach der maximalen Auflösung. Bei Negativen kleineren Formats können 2000 dpi bereits ausreichend sein, je nach Größe kann aber auch ein Gerät mit einer höheren Auflösung notwendig werden. Zudem sollte geprüft werden, ob man ein Gerät benötigt, das die Bilddateien direkt auf einen Speicherstick speichern kann.