Effiziente Content-Optimierung dank Webanalyse

Beobachtung und Auswertung der Useraktivitäten, Herausstellen von deren Hauptinteressen, Auffinden von Schwachstellen der Webseite und unterm Strich ein besseres Geschäft – das alles bietet eine Webanalyse.

Vereinfacht ausgedrückt umfasst eine Webanalyse die Beobachtung und Auswertung von Userbewegungen auf – in der Regel professionellen und kommerziellen – Webseiten. Diesen Vorgang nennt man gemeinhin auch Tracking. Diese Analyse kennt je nach Region verschiedene weitere Bezeichnungen: im internationalen Sprachgebrauch ist sie meist unter dem Begriff web analytics, in Deutschland auch häufig unter dem Begriff web controlling bekannt. Das Procedere ist trotz dieser diversen Namen bei allen prinzipiell das Gleiche: Untersucht wird die Herkunft der User einer Webseite, welche Bereiche für sie von Interesse sind und die Anzahl der Page Impressions und Visits – also wie häufig welche Seiten pro Sitzung geklickt werden. Grundsätzlich können bei einer Webanalyse zwei Möglichkeiten der Webseitenuntersuchung ins Auge gefasst werden: Zum einen als Verfahren zur ständigen Messung und Auswertung der Effektivität einer Webseite und zum anderen als sichere Methode, um ihre Schwachstellen zu erkennen. Anhand dieser Auswertungsdaten können Webseiten effizient optimiert werden.

Was bringt dem Internetauftritt eine solche Analyse und lohnt das überhaupt, werden Sie sich vielleicht fragen. Die Antwort muss konsequent bejaht werden, denn sie bringt eine ganze Menge: Als professionellem Webseiten-Betreiber dienen die Ergebnisse einer Webanalyse in zweierlei Hinsicht als wertvolle Strategie-Grundlage: Einerseits lassen sich damit die Effektivität der Seite und durchgeführter Onlinekampagnen messen sowie die vornehmlichen Interessensgebiete der User herauskristallisieren. Andererseits zeigt sie auf, welche Bereiche der Webseite unterdurchschnittlich besucht werden und dienen damit als Ausgangspunkt für deren Optimierung. Die Umsetzung der Analyseergebnisse macht sich sehr häufig finanziell bemerkbar – sogar in erheblichem Maße! Durch effizienteres Abschöpfen bisher brachliegender Userpotentiale und Userwünsche lässt sich ein höherer Gewinn erwirtschaften. Im Umkehrschluss lässt sich auch viel Geld einsparen – etwa durch das Einstellen beziehungsweise gar nicht erst Beginnen von uneffektiven Onlinekampagnen aufgrund mangelnden Userinteresses. In Zeiten von Web 2.0 ist die Webanalyse ein unabdingbares Mittel zur Erfolgssteigerung der Webseite, da sie die beste Möglichkeit bietet, genau über die Wünsche, Interessen und Potentiale der User Bescheid zu wissen – und Wissen ist bekanntlich Macht!