Wie Anleger den passenden Fonds suchen können

Die Geldanlage in Fonds ist seit Jahren bekannt. In Fonds wird das Risiko der Anlage auf mehrere Anlagebereiche verteilt, was das Risiko der Anlage streut und damit minimiert und andererseits höhere Renditen bieten kann.

Wer sich für die Geldanlage in einem Fonds interessiert, sollte beachten, dass es sich hierbei um eine langfristige Anlage handelt. Wenn der Anleger nicht sicher ist, ob er das Kapital möglicherweise doch kurzfristig benötigt, sollte eine andere Anlageform wie zum Beispiel ein Tagesgeldkonto oder eine Festgeldanlage gewählt werden. Bei Fonds kauft die Fondsgesellschaft mit dem gesammelten Geld der Anleger im Rahmen eines Sondervermögens Anteile aus verschiedenen Anlagebereichen. Je nach Fonds können dies beispielsweise Aktien, Rentenpapiere, Immobilien, Rohstoffe oder auch Anteile von anderen Fonds sein. Eine Kategorisierung der Fonds erfolgt gemäß des Anlagebereichs, in den der Fonds investiert. So werden Fonds, die Anteile anderer Fonds beinhalten, als Dachfonds bezeichnet, Fonds mit Aktien im Portfolio sind Aktienfonds und Fonds, die in Termingelder und Anleihen investieren, werden im Fachjargon Geldmarktfonds genannt. Innerhalb dieser Kategorien werden Fonds dann noch nach den regionalen Schwerpunkten, in denen investiert wird, klassifiziert, oder gemäß bestimmter ethischer Grundsätze, zu denen sich das Fondsmanagement verpflichtet hat, wie der Investition in Unternehmen, die alternative Energien erzeugen oder die hohe ethische oder ökologische Standards bei der Herstellung ihrer Produkte einhalten. Neben der Langfristigkeit der Anlage sollte der Anleger sich entscheiden, welches Risiko er mit der Anlage einzugehen bereit ist. Aktienfonds, die zum Beispiel in Papiere aus Schwellenländern investieren, bieten zwar oftmals hohe Renditechancen, können aber bei unvorhergesehenen Ereignissen in der betroffenen Region wie Naturkatastrophen oder politische Instabilität auch zu Verlusten führen.

Um dem Anleger eine Orientierung bei den Risiken von Fonds zu bieten, wird jeder Fonds in eine Risikoklasse eingeteilt: Die Klassifizierung erfolgt in vier Risikoklassen, wobei die Klasse eins für den sicherheitsorientierten Anleger geeignete Fonds mit zum Beispiel vorwiegend festverzinslichen Papieren enthält. Die Klassen zwei bis vier beinhalten zunehmend risiko- aber auch chancenreichere Fonds.

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