DAX+0,94 % EUR/USD-0,01 % Gold-0,01 % Öl (Brent)-0,06 %

Sozialhilfe für Ausländer und deren Eckregelsätze

Ein Anrecht auf Sozialhilfe für Ausländer haben zeitweise erwerbsunfähige Ausländer, die eine offizielle Aufenthaltsgenehmigung besitzen. Hierbei handelt es sich um Personen ab einem Alter von 15 Jahren bis 65 Jahren.

Auch in Deutschland gestaltet sich das Leben einiger Ausländer als recht schwierig. Besonders für diejenigen, die sich nicht oder nur ein wenig auf Deutsch verständigen können, ist es oftmals nicht einfach. Wer als Ausländer in Deutschland eine finanzielle Unterstützung benötigt, der muss einige wichtige Kriterien erfüllen. In Deutschland können zunächst einmal nur diejenigen Sozialhilfe beantragen, die in Deutschland dauerhaft leben möchten und sich auch im Besitz einer offiziellen Aufenthaltsgenehmigung befinden.

Eine Unterstützung zum Lebensunterhalt bekommen nach dem deutschen Sozialgesetzbuch nur zeitweise erwerbsunfähige Ausländer, die sich in einem Alter ab 15 Jahren bis 65 Jahren befinden. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um betreuungsbedürftige Personen, die in einer speziellen Einrichtung leben. Auch ausländische Personen, die eine zeitlich befristete Erwerbsminderungsrente beziehen, haben ein Anrecht auf eine finanzielle Unterstützung. Sozialhilfe für Ausländer erhalten daneben auch all diejenigen, die aufgrund einer Behinderung oder einer Krankheit nur bis zu drei Stunden am Tag ihrer Arbeit nachgehen können. Personen über 65 Jahre sowie dauerhaft Erwerbsunfähige erhalten eine Grundsicherung, allen anderen ausländischen Personen steht das Arbeitslosengeld II zu.

Die Sozialhilfe für Ausländer ist in unterschiedlichen Eckregelsätzen gegliedert. Hierbei kommt es auch darauf an, ob sich deren Wohnsitz in den neuen oder in den alten Bundesländern befindet. Innerhalb der alten Bundesländer beträgt der Eckregelsatz 345 Euro pro Monat, innerhalb der neuen Bundesländer hingegen 331 Euro im Monat. Doch auch hierbei können die einzelnen Länder abweichende Regelsätze bestimmen. Dem Haushaltsvorstand werden im Normalfall 100 Prozent des Regelsatzes zugesprochen, Kindern unter einem Alter von 14 Jahren 60 Prozent und allen übrigen Haushaltsangehörigen stehen 80 Prozent des Regelsatzes zu. Zudem übernimmt das Sozialamt auch angemessene Heiz- und Mietkosten, Beiträge für die Altersvorsorge sowie Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung.