Buchungssätze – das A und O eines jeden Buchhalters

Die Buchungssätze sind sehr wichtige Bestandteile der Buchhaltung, die jeder Buchhalter unbedingt beherrschen sollte und auch muss. Sie werden für die sogenannte doppelte Buchführung zwingend benötigt.

Wer sich in seinem Leben schon einmal mit der Buchführung auseinander gesetzt hat, der wird sicherlich festgestellt haben, um die so genannten Buchungssätze nicht herum zu kommen. Es handelt sich hierbei um Buchungsanweisungen für die doppelte Buchführung. Jeder Buchhalter und Steuerberater muss demnach die Buchungssätze beherrschen. Sie sind unumgänglicher Bestandteil der Ausbildung und werden auf jeden Fall in jeder Prüfung, egal ob mündlich oder schriftlich, abgefragt.

Mittels des Buchungssatzes wird festgelegt, welcher Betrag auf welches Konto gebucht werden soll, denn vor allem in Unternehmen gibt es davon mehr als genug. Ein Unternehmen, welches mit nur einem Konto auskommt, gibt es definitiv nicht. Vor jeder Buchung muss der Buchungssatz auf dem jeweiligen Beleg in schriftlicher Form festgehalten werden. Der Fachbegriff für diesen Vorgang nennt sich Kontierung.

Die einzelnen Buchungssätze werden während des Buchungsvorganges in das sogenannte Journal (oder auch Grundbuch) eingetragen. Von äußerster Wichtigkeit ist, dass diese Buchung in chronologischer Reihenfolge erfolgt. Anschließend folgt der zweite Schritt, in dem die Liste der Buchungssätze des Journals in das Hauptbuch eingetragen wird. Zu den Daten, die hierbei nicht fehlen dürfen, gehören unter anderem das Datum sowie die Nummer des Beleges.

Generell lautet die Formel eines Buchungssatzes „Soll an Haben“. Mit „Soll“ wird die linke Seite des Kontos und mit „Haben“ die rechte Seite bezeichnet. Beide Seiten des Kontos werden mit ein und demselben Betrag angesprochen. Der einzige Unterschied ist, dass die eine Seite belastet und die andere „bereichert“ wird. Für die Buchführung ist es besonders wichtig, dass „Soll“ und „Haben“ nicht miteinander vertauscht werden. Im Falle einer Prüfung könnte dies fatale Folgen haben. Deshalb werden Buchführer von Anfang an auf das Lernen des korrekten Buchungssatzes getrimmt. Durchaus kann es auch sein, dass ein Geschäftsvorfall nicht nur zwei, sondern auch mehr Konten anspricht. In diesem Fall muss ein zusammengesetzter Buchungssatz zur Anwendung kommen.