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Eine Brillenversicherung – wann ist sie sinnvoll?

Jeder Brillenträger weiß, wie empfindlich diese unabdingbaren Sehhilfen sind und wie teuer die Anschaffung einer neuen Brille ist. Eine Brillenversicherung kann hier unvorhergesehene Kosten drastisch senken.

brillenversicherung
Foto: © MaHo83 / http://www.pixelio.de

Man muss gar nicht besonders tollpatschig sein, um eine Brille zu verlieren oder sie ohne Absicht unbrauchbar zu machen. Wie schnell hat ein Glas einen Sprung oder ist der filigrane Bügel abgebrochen? Der Erwerb eines Ersatzes kann dann gleich mehrere Hundert Euros kosten. Dabei muss das nicht einmal daran liegen, dass das ausgefallene Designergestell den Preis in die Höhe treibt, sondern allein schon die passenden Gläser können entsprechend teuer sein. In diesem Fall kann eine Brillenversicherung Abhilfe schaffen. Dabei versprechen diese oft nicht nur Ersatz, wenn die Brille zerstört wurde, sondern bieten auch eine Erstattung bei Verlust der Sehhilfe an.

Interessant dürfte vor allem für Menschen ab der Lebensmitte eine Brillenversicherung sein, die auch die Änderung der Sehstärke mit abdeckt, wenn diese mehr als 0,5 Dioptrien beträgt. Denn speziell ab 40 verschlechtert sich das Sehverhalten oftmals rapide, und die Kassen zahlen nur alle zwei Jahre. Häufig besitzt man in diesem Alter auch mehr als eine Brille. Viele Menschen bekommen dann die erste Gleitsichtbrille, deren Gläser allein ohne von besonderer Qualität sein zu müssen, im dreistelligen Eurobereich liegen. Gleichzeitig braucht man jedoch oft auch noch eine Lesebrille und die Computerarbeit fällt ohne entsprechende Sehhilfe ebenso schwerer. Die meisten Optiker bieten bei Kauf einer Brille die entsprechende Versicherung mit an. Die Preise dafür sind dabei relativ gering und richten sich häufig nach dem Kaufpreis der Brille. Meistens liegen die Beiträge pro Jahr zwischen fünf und 15 Euro. Ein vergleichsweise kleiner Obolus, wenn man den Preis eines neuen Gestells samt Gläser berücksichtigt.

Eine weitere Form der Brillenversicherungen sind die sogenannten Zusatzversicherungen, die dann zum Tragen kommt, wenn eine Sehhilfe verschrieben wird. Hier wird gegen einen geringen monatlichen Beitrag ein größerer Zuschuss beim Brillenkauf gewährt, der in der Regel etwa bei 150 Euro liegt und zusätzlich zum Kassenzuschuss gezahlt wird. Häufig sind mit einer solchen Versicherung auch andere Zusatzleitungen außerhalb der Kassenerstattungsbeträge abgedeckt. Man sollte sich allerdings gut überlegen, ob diese gebraucht werden, da solche Policen im Vergleich zu den reinen Brillenversicherungen wesentlich teurer sind.

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