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Die richtigen Wandfarben können jeden Raum verändern

Verwendet man die richtigen Wandfarben, so können Räume ins rechte Licht gesetzt werden. Man kann einen Raum optisch vergrößern oder verkleinern, höher oder niedriger erscheinen lassen.

die richtigen wandfarben
Foto: © Doppelherz / http://www.pixelio.de

Farben eröffnen schier unendliche Möglichkeiten. Die richtigen Wandfarben unterliegen in erster Linie dem persönlichen Geschmack des Wohnungsinhabers. Richtig angewendet sind Farben sehr gut geeignet, um kleine Nachteile von Räumen auszugleichen. Die Raumgestaltung ist längst nicht mehr darauf beschränkt, Räume einfarbig zu gestalten. Das Spiel mit mehreren Farben akzentuiert einzelne Bereiche im Raum und lässt andere dahinter zurücktreten. Interessant sind die Möglichkeiten, Raummaße optisch zu verändern, indem man die richtigen Wandfarben einsetzt. Helle Farben lassen Räume immer größer erscheinen, als sie tatsächlich sind. Umgekehrt wirkt ein dunkel gestrichener Raum klein und eng. Die Verwendung dunkler Farben sollte sich daher auf große Räume beschränken.

Ein mehrfarbiger Anstrich erzeugt zusätzliche Effekte im Bezug auf die optische Veränderung von Räumen. Hohe Räume wirken niedriger, wenn die Farbe der Decke auch auf den oberen Rand der Wände gestrichen wird. Eine höhere Wirkung erzielt man, indem man auf mittlerer Höhe der Wand einen andersfarbigen Streifen aufträgt. Querstreifen sind geeignet, eine Wand optisch zu verlängern und Längsstreifen erzeugen ebenfalls den Eindruck höherer Wände. Es sollten jedoch nicht mehr als drei Farben in einem Raum verwendet werden.

Die richtigen Wandfarben auszuwählen, das bezieht sich nicht nur auf den gestalterischen Effekt. Auch die Qualität sollte bei der Auswahl von Farben eine Rolle spielen. Typische Wandfarben sind Dispersionsfarben. Sie sind relativ dickflüssig und lassen sich gut verarbeiten. Dispersionen bestehen aus Bindemitteln und Farbpigmenten. Meist enthalten sie auch eine geringe Menge an Lösungsmitteln, jedoch in einer deutlich niedrigeren Konzentration als Lackfarben. Qualitativ unterscheiden sich Dispersionsfarben anhand der Nassabriebklassen und der Deckkraft. Eine qualitativ hochwertige Wandfarbe hat die Nassabriebklasse 1 und ist scheuerbeständig, während eine Farbe der Abriebklasse 5 nicht mit einem feuchten Tuch abgerieben werden kann. Bezüglich der Deckkraft muss man sich auf die Angaben des Herstellers oder auf veröffentliche Testergebnisse verlassen. Die richtigen Wandfarben haben eine hohe Deckkraft, so dass ein Anstrich ausreicht, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, eine Dispersionsfarbe mit einer höheren Deckkraft zu wählen. Eine preisgünstige Farbe mit geringerer Deckkraft kann am Ende teurer werden, wenn sie einen zweiten Anstrich erfordert.

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