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So wirkt sich der Börsenkurs in Frankfurt auf Ihr Kapital aus

Frankfurt ist der Hauptfinanzplatz Deutschlands. Dort wird über die Kurswerte entschieden, welcher Gewinn über Kapitalanlagen erwirtschaftet werden kann. Dabei spielt auch der Leitzins eine große Rolle

Die Deutschen gehören weltweit zu den eifrigsten Sparern. Sie sparen fürs Alter, für die Ausbildung der Kinder, für den Bau eines eigenen Hauses. Dementsprechend vielfältig und groß ist auch die Auswahl der Finanzprodukte, die von den Finanzinstituten angeboten werden. Die Suche nach einer sicheren Kapitalanlage mit hohen Zinsen steht dabei im Vordergrund. Das Kapital wird in Form von Sparbriefen, Derivaten oder Fonds angelegt, sodass ein solider Gewinn erwirtschaftet werden kann.

Das von der Bank angebotene Zinsniveau ist dabei ständigen Veränderungen ausgesetzt und hängt sehr stark von der aktuellen Lage der Wirtschaft ab. Die Zinsen für Tagesgeld liegen im Mai 2011 bei maximal 2,0 %. Nicht viel höher liegt der Zinssatz bei festverzinslichen Wertpapieren. Die beste Rendite wird erreicht, wenn das Geld in Fonds und Aktien angelegt wird. Die Konditionen einer Kapitalanlage hängen vom Leitzins ab, der im Euroland im Mai 2011 bei 1,25 % liegt, was im internationalen Vergleich recht hoch ist. Der Leitzins hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Reaktionen der Börse, denn je nach Niveau sinken oder steigen die Aktienkurse. Der Leitzins wirkt somit direkt auf den Gewinn der Kapitalanlagen ein, die wiederum von den Aktienkursen abhängen. Dieses komplexe System aus Börse und Finanzwirtschaft hat somit zur Folge, dass die Entwicklungen und Trends der Frankfurter Börse einen beachtlichen Effekt auf die Rendite des angelegten Kapitals haben.