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Viele kleine Spenden können eine große Wirkung erzielen

Die Spendenbereitschaft in Deutschland ist relativ hoch. Viele Menschen engagieren sich regelmäßig finanziell für bestimmte Projekte, andere spenden in unregelmäßigen Abständen an unterschiedliche Institutionen.

Vor allem bei großen Katastrophen wie Erdbeben, schweren Stürmen oder Hochwasser steigt die Spendenbereitschaft in der gesamten Bevölkerung. Die Berichte in den Medien erregen das Mitleid der Menschen. Nicht nur die Reichen werden dabei zum Spenden angeregt, sondern auch Personen mit mittlerem und niedrigem Einkommen. Wer selbst nicht viel Geld besitzt und trotzdem spenden möchte, der muss sich nicht dafür schämen, kleine Beträge zu geben. Wenn viele Menschen ihr Geld zusammenlegen, dann können die gespendeten Summen insgesamt beträchtlich sein. Darum wird jede kleine Geldsumme im Notfall gebraucht, um möglichst effektive Hilfe zu leisten. Wichtig ist vor allem, sein Spendengeld einer seriösen Institution anzuvertrauen, die die finanziellen Hilfsmittel mit möglichst wenig Abzügen dort investiert, wo sie dringend gebraucht werden. Außerdem ist es in vielen Fällen sinnvoll, dass die jeweilige Organisation direkt vor Ort auch ganz praktische Hilfe leistet, wie beispielsweise der Bau von Notunterkünften.

Auch regelmäßig gespendete, kleinere Geldsummen können Sinn machen. Wer monatlich nur wenige Euros erübrigen kann und diese beispielsweise in den Tierschutz investieren möchte, der wird ganz sicher nicht von den Betreibern des örtlichen Tierheims für seine Hilfsbereitschaft belächelt. Wenn auch nur einige Dosen Katzenfutter oder eine wichtige Schutzimpfung im Monat von dem Geld eines Spenders bezahlt werden können, dann ist den Tieren schon ein wenig geholfen. Dasselbe gilt auch für die Unterstützung von Menschen in Not, denn auch hier fehlt es oftmals am Nötigsten. In vielen armen Ländern der Erde kostet ein warmes Mittagessen nur wenige Cents, hungrige Kinder werden schon mit ein paar Euros im Monat gesättigt. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Patenschaft für ein Kind zu übernehmen, das ansonsten in bitterer Armut aufwachsen würde. Auch diese Art der Hilfe ist nicht besonders kostspielig, denn die Lebenshaltungskosten in ärmeren Ländern sind sehr moderat. Die entsprechende Hilfsorganisation versorgt das Patenkind nicht nur mit Nahrung und einem Dach über dem Kopf, sondern lässt ihm auch eine solide Ausbildung zukommen. Auch hier ist es ratsam, sehr genau auf den Ruf der jeweiligen Organisation zu achten und die Seriosität zu prüfen.

Menschen, die selbst nur wenig Geld zur Verfügung haben, möchten mit ihren Spenden ganz sicher gehen, dass diese an der richtigen Stelle ankommen. Eine gute Idee kann es deshalb sein, sich einen Spendenempfänger in räumlicher Nähe zu suchen. So besitzt man die Möglichkeit, selbst ganz genau den Hilfseffekt der Spende zu überprüfen. Denn nicht nur in weit entfernten Ländern und auf anderen Kontinenten existieren Nöte, sondern auch direkt vor der eigenen Haustür. Die örtliche Kirchengemeinde, das charitative Werk, der Tierschutzverein oder die Tafel sind nur einige Beispiele für mögliche Ansprechpartner. Vielleicht ist dort auch nicht nur Geld gefragt, sondern zusätzlich die ein oder andere helfende Hand.