Online-Doppelkopf: Wenn Karlchen den Fuchs fängt

Wenn auf dem Bildschirm die "Armut" angesagt wird oder das "Schwein" die "Dulle" schlägt, dann ist garantiert vom Online-Doppelkopf die Rede. Zahlreiche Portale im Internet bieten das Spiel kostenlos an.

Kartenspiele sind schon seit ewigen Zeiten bei vielen Menschen äußerst beliebt. Doch bis auf einige Patiencen kann man kaum ein Spiel alleine spielen, sodass man fast immer einen oder mehrere Mitspieler braucht. Eine zunehmend beliebtere Variante, ist Online-Doppelkopf im Internet zu spielen.

Wer beim Online-Doppelkopf zuschaut und die Regeln nicht kennt, wird sich sicher über einige Formulierungen wundern. Hier wird plötzlich „keine Neun gegen die Alten“ angesagt oder jemand gibt eine „Armut“ preis. Verwirrend? Das klärt sich mit der Zeit. Zu den Regeln: Beim Doppelkopf finden sich immer vier Spieler zusammen, wovon jeder zehn – bei einigen Varianten auch zwölf – Karten bekommt. Gespielt wird mit zwei klassischen Skatblättern ohne Siebener, Achter und meistens auch ohne Neuner. Jeweils die Spieler, die eine Kreuzdame auf der Hand halten, spielen zusammen, wobei das nicht angesagt wird, sondern durch Taktik herausgefunden werden muss. Die Besitzer der Kreuzdamen werden die „Alten“ genannt. Das Stechen der einzelnen Karten funktioniert ähnlich wie beim Skat, wobei alle Karos Trumpf und die Damen höher als die Buben sind, solange kein Solo gespielt wird. Als höchste Trumpf gelten die beiden Herz-Zehnen – auch „Dullen“ genannt. Ausnahme: Zwei Karo-Asse auf einer Hand, Schweinerei genannt. Sie nehmen dann die höchste Stelle ein.

Den Namen hat das Spiel von einem Stich, der 40 oder mehr Punkte besitzt und Doppelkopf genannt wird. In der Wertung gibt das einen Zusatzpunkt. Ebenso, wenn Kreuzbauer, Karlchen, den letzten Stich macht. Hat ein Spieler drei oder weniger Trumpf, kann er eine Armut ansagen, indem er die Karten verdeckt auf den Tisch legt. Derjenige, der meint, das Spiel auch ohne die Hilfe des Partners gewinnen zu können, kann diese aufnehmen und spielt nun mit der „Armut“ zusammen. Hat jemand besonders gute Karten, kann er ein Solo spielen. Das gilt für Damen-, Buben- und Trumpfsolo. Auch ein Fehlfarbensolo, das sogenannte „Fleischlose“ ist möglich, wobei jedoch eine Armut immer Vorrang hat. Wem das zu verwirrend erscheint, sollte einfach mal Online-Doppelkopf spielen, da lernt es sich deutlich einfacher.

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