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Welche Tiefbrunnenpumpe: Test und Vergleich hilft

Eine wachsende Zahl an Haus- und Gartenbesitzern installiert eine Tiefbrunnenpumpe. Test und Vergleichsberichte helfen, für den individuellen Bedarf die passende Anlage für die Grundwassernutzung zu finden.

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Foto: © siepmannH / http://www.pixelio.de

In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten gerade im Energieversorgungsbereich wird es für viele Hausbesitzer immer reizvoller, sich unabhängig zu versorgen. Solarstrom wird genutzt für Warmwasseraufbereitung oder sogar für einen Teil des Hausstromverbrauchs, Erdwärme für die Heizung und Trink- oder Brauchwasser aus der Regenzisterne oder aus dem eigenen Brunnen. Das Gefühl unabhängig von der Konjunktur, den Preispolitiken und -schwankungen der Versorgerindustrien zu sein, verleiht ein unvergleichlich beruhigendes Lebensgefühl. Diese Form der Autarkie muss aber erst einmal vorfinanziert werden in Form geeigneter Versorgungsanlagen. Langfristig werden die Kosten für diese Erstanschaffungen dann wieder eingespart.

Bei der Selbstversorgung im Wasserbereich gibt es verschiedene Modelle. Zum einen kann Regenwasser aufgefangen und in eine Zisterne geleitet und dort gesammelt werden. Dieses Wasser ist nur Brauchwasser geeignet. Ein anderes Modell ist die Bohrung eines eigenen Brunnens auf dem Grundstück. Dieses Wasser ist trinkwassergeeignet und wird in die Höhe bis in die verschiedenen Stockwerke des Hauses gefördert mittels einer Tiefbrunnenpumpe. Test und Vergleichsberichte können dem interessierten Hausbesitzer helfen, sich zu informieren und die passende Pumpe zu finden. Der Tiefbrunnen stößt meist so in etwa 12 Meter Tiefe auf das Grundwasser. Die ausreichende Förderleistung der Pumpe muss genau errechnet werden. Vor allem spielt die Förderhöhe eine wichtige Rolle. Wer das Grundwasser nur für die Beregnung und Bewässerung des Gartens nutzen will, kann seine Berechnung mit Erreichen der Erdoberfläche abschließen. Wer das Wasser bis in höhere Stockwerke seines Hauses pumpen möchte, braucht mehr Leistung. Grundsätzlich gilt: Je höher die Förderhöhe, desto geringer ist die Fördermenge. Da Pumpen nicht ständig auf Maximalleistung laufen sollten, darf die tatsächlich erforderliche Leistung nur zwei Drittel der Pumpenleistung betragen. Wichtigste Parameter zur Auswahl sind die Motorleistung in KW, die Förderleistung in m³ pro Stunde und der Maximaldruck in bar. Man kann für die Wahl der passenden Tiefbrunnenpumpe Test und Vergleichsberichte hinzuziehen.