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Effektiver Jahreszinssatz als Vergleichsmöglichkeit

Um Angebote verschiedener Anbieter für eine Immobilienfinanzierung miteinander vergleichen zu können, bietet sich der Effektivzinssatz an. Hier werden neben dem Zinssatz auch die Kosten berücksichtigt.

effektiver jahreszinssatz
Foto: © derateru / http://www.pixelio.de

Bauherren oder Hauskäufer sind meistens nicht in der Lage, die Anschaffungs- und Herstellungskosten aus Eigenmitteln zu bestreiten. Eine Finanzierung der Immobilie ist erforderlich. Fast alle Finanzierungskunden sprechen neben ihrer Hausbank auch verschiedene andere Kreditinstitute an, um zu einer günstigen Finanzierung zu kommen. Allerdings sind die Angebote häufig sehr unterschiedlich aufgebaut beziehungsweise enthalten sie unterschiedliche Kosten und Gebühren, sodass ein Vergleich oft ziemlich schwierig ist.

In diesem Fall sollte sich der Finanzierungssuchende den effektiven Zinssatz pro Jahr anschauen. Für die Berechnung dieses Effektivzinssatzes gibt es Regeln, die allgemein anerkannt sind. In diesen Zinssatz fließen neben dem Nominalzinssatz auch die diversen Kosten mit ein. Einige Banken und Sparkassen berechnen Bearbeitungsgebühren, Schätzgebühren oder Kontoführungsgebühren, die den Effektivzinssatz natürlich nach oben treiben. Es kann also sein, dass das Angebot der einen Bank mit einem höheren Nominalzinssatz günstiger ist als das Angebot einer Bank, welches einen günstigen Zinssatz in Verbindung mit einigen Gebühren enthält. Auch der Einbau eines Bausparkontos erhöht den Effektivzinssatz durch die Abschlussgebühr.