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Die besten Investmentfonds - Fünf Kriterien, an denen man sie erkennt

Investmentfonds werden für viele Anleger zunehmend zu einer attraktiven Geldanlage, weil sie es erlauben, geringe Spareinlagen relativ sicher zu vermehren. Die besten Fonds erkennt man anhand verschiedener Kriterien.

Ein Investmentfonds oder kurz Fonds ist eine Kapitalanlage auf dem Wertpapiermarkt, die dank der Struktur auch Kleinanlegern gute Kapitalrenditechancen bietet. Denn im Gegensatz zu Aktienanleihen gibt es bei einem Fonds keinen mindestens zu zahlenden Kaufpreis, um sein Geld auf dem Wertpapiermarkt anzulegen. Beispielsweise kostet die teuerste Aktie mehr als 85.000 Euro pro Stück (Stand 04/2011), allerdings repräsentiert sie auch ein außerordentlich erfolgreiches und renditestarkes Unternehmen. Fondsgesellschaften sammeln die Einlagen der Kleinanleger und können auf dem Kapitalmarkt als Großinvestoren agieren, demzufolge können sie bessere Konditionen aushandeln und größere Pakete kaufen, beispielsweise auch solche der wirklich teuren, aber gut bewerteten Aktiengesellschaften. Fondsanlagen sind sowohl über Sparpläne ab ca. 25 Euro möglich oder man zahlt eine einmalige Einlage an die Fondsgesellschaft, die das Sparvermögen nach freien Stücken verwaltet. Bestimmte Anlageformen werden auch staatlich gefördert, beispielsweise kann man eine Förderung von maximal 80 Euro beantragen, wenn man den Fonds als Vorsorge oder Sparanlagemöglichkeit nutzt (Stand 04/2009).

Man sollte bei der Auswahl der besten Fondgesellschaften nicht nur auf die Erfolgshistorie schauen, sondern auch die aktuellen Marktstrategien und das Umfeld der Investmentfirmen begutachten. Zudem sollte man berücksichtigen, dass nach aktuellen Steuergesetzen bei der richtigen Fondsauswahl die Einlagen bis zu 100 % steuerfrei bleiben, sofern es sich bei den Gesellschaften vorwiegend um Renten- und Vorsorgefonds handelt. Hochspekulative Aktienfonds werden hingegen vom Fiskus voll berücksichtigt, demzufolge kann man bei einer vernünftigen Fondsauswahl Steuern sparen.

Gute Fondsgesellschaften bekommen gute Ratings, vor allem aber haben sie eine brauchbare Führungskraft. Wenn der Ruf des Investmentleiters gut ist und er die Mitarbeiter in herausragender Art und Weise motivieren kann, dann funktioniert meistens auch das Kerngeschäft. Man sollte aber nicht zu riskant investieren. Beispielsweise kann eine Fondsgesellschaft kurzfristig große Sprünge machen, also ihre Performance aufbessern, wenn sie besonders risikoreich investiert. Das ist aber immer gefährlich und hat nicht selten zu schlagartigen Einbrüchen größerer Investmentgesellschaften geführt. Deshalb sollte man sich nie zu stark wachsende Anlagefonds aussuchen, sondern nur die Sicheren, deren Performance ein vernünftiges Verhältnis zum Anlagen-Risiko, dem sog. "Tracking-Error" bietet. Verschiedene Empfehlungen kann man entweder bei Finanzexperten einholen oder man recherchiert in Fachmagazinen nach guten Fondsgesellschaften.