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Die Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen

Eine Risikolebensversicherung ohne eine ausführliche Gesundheitsprüfung ist seit März 2010 in Deutschland nicht mehr legitim und dient nicht immer der Absicherung des eigenen Lebens.

risikolebensversicherung ohne gesundheitsfragen
Foto: © Benjamin Klack / http://www.pixelio.de

Eine Lebensversicherung ohne einen Gesundheitsscheck abzuschließen ist seit dem 17.03.2010 nicht mehr erlaubt. Deshalb wird so ein Angebot auch nicht mehr gemacht. Eine Lebensversicherung gehört nicht zu den Pflichtversicherungen, die ein Mensch zwingend haben muss. Deshalb ist eine Absicherung der Versicherungsgesellschaft durchaus nachvollziehbar und wirtschaftlich. Diese Versicherung soll die Angehörigen nach dem Tod des Versicherungsnehmers absichern. Dazu muss der Versicherer natürlich wissen, ob bereits eine Vorerkrankung vorliegt, die bei einem späteren Todesfall den Ausschlag hat geben können oder die das Risiko für die Versicherung generell erhöht.

Bei aller Logik darf man natürlich nicht vergessen, dass bestimmte Unternehmen die Gesundheitsprüfung nutzen, um die Versicherungssumme nicht zu zahlen oder einen Bewerber abzulehnen. Manchmal reichen da schon ganz alltägliche Zivilisationserkrankungen oder eine chronische Krankheit, obwohl diese Erkrankungen dann nicht unbedingt auch zum Tod führen müssen. Im Laufe der Zeit ist es auch schon vorgekommen, dass der eigentliche Grund so einer Versicherung vergessen wurde. Es geht einfach um eine spätere Absicherung im Alter bei Erleben des Ablaufes oder bei einem tragischen Todesfall in der Familie. Nicht wenige Menschen werden durch so eine Tragödie in den Ruin getrieben, weil die zwingend notwendigen Beerdigungskosten nicht in den finanziellen Rahmen der Familie passen. Aus diesem Grund werden Risikolebensversicherungen abgeschlossen.

Um nicht am Ende böse Überraschungen zu erleben, sollte man sich die Versicherungsunternehmen ganz genau ansehen, die man mit der Absicherung des eigenen Lebens beauftragt. Man darf nicht vergessen, dass es in jeder Branche auch so genannte schwarze Schafe gibt. Es gibt Firmen, die Adressen und andere persönliche Daten von leichtgläubigen Menschen sammeln und diese meist mit hohem Profit verkaufen. Das heißt also, sobald man ein Antragsformular für eine solche Versicherung ausfüllt, tappt man schon in die Falle. Darum sollte man immer alles prüfen, bevor man persönliche Daten herausgibt.

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