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Einfach die Erbschaftssteuern berechnen lassen

Kommt es in der Familie zu einem Todesfall, und es wird etwas vererbt, sollten die anfallenden Steuern beachtet werden. Mithilfe des Internets können Erbschaftssteuern berechnet werden.

Rechtlich gesehen werden eine Erbschaft und eine Schenkung bei der Steuer gleich angesehen. Eine Schenkung kann noch zu Lebzeiten gemacht werden, wobei hier nicht die Pflichtanteile einer Erbschaft berücksichtigt werden müssen. Beinhaltet die Schenkung jedoch einen gewissen Wert, muss dieser genau wie eine Erbschaft versteuert werden. Unterschiede bei der Berechnung der anfallenden Steuern werden lediglich nach dem jeweiligen Verwandtschaftsgrad gemacht, welcher der Erbe zum Verstorbenen innehat. Durch gesetzliche Regelungen können einige Gruppen, wie beispielsweise Neffen und Nichten, entlastet werden und müssen somit weniger Steuern bezahlen. Die einzelnen Prozentsätze der Steuer für eine Erbschaft können bei der zuständigen Behörde in Erfahrung gebracht werden. Die konkreten fälligen Steuern können mithilfe eines Online-Rechners genau erfasst werden. Somit wissen Erben genauer Bescheid, was sie an den Fiskus zahlen müssen.

Neben dem genauen Geldvermögen eines Erbes werden ebenfalls Immobilienwerte bei der Steuer berücksichtigt. Dabei sollte zunächst der aktuelle Verkehrswert durch einen Sachverständigen ermittelt werden. Dieser Wert spiegelt wieder, zu welchem Preis die Immobilie zum aktuellen Marktpreis vermietet oder verkauft werden kann. Beim Online-Rechner müssen noch einige weitere Angaben gemacht werden, wie beispielsweise die Art der Besitzübergabe. Dabei kommt es auf eine Erbschaft oder eine Schenkung an, die eventuell prozentual unterschiedlich besteuert werden können. Auch hierbei kann die Finanzbehörde genauere Auskünfte erteilen. Im Zweifel kann auch ein Steuerfachmann einen Rat erteilen, welche Art sich steuerlich günstiger auswirkt. Wichtig beim Online-Rechner ist zudem das Jahr der Erbschaft oder der Schenkung. Die Jahreszahl ist wichtig, da sich über die Zeit gesetzliche Regelungen verändern können und somit auch die Prozentsätze für die fällige Steuer. Meist wird hierbei ein bestimmtes Stichdatum festgesetzt, bis zu diesem eine Regelung noch gilt. Zuletzt sollte noch angegeben werden, in welchem Verwandtschaftsverhältnis der Erbe zu dem Verstorbenen steht. Dies wirkt sich weiter auf den Prozentsatz der Steuer aus und sollte dementsprechend berücksichtigt werden.

Eine Berechnung der Erbschaftssteuer ist lediglich möglich, wenn ein relativ genauer Wert zu dem jeweiligen Erbe vorliegt. Im Zweifelsfall sollte das Erbe vorher durch einen Sachverständigen geschätzt werden. Spätestens bei der Testamentsvollstreckung sollte der Beauftragte den Erben genauere Zahlen über die einzelnen Werte eröffnen. Hilfreich kann es sein, wenn die Steuerbelastung auf das Erbe erst nach der Testamentsvollstreckung berechnet wird. Erst dann steht der genaue Wert des Erbes fest und kann somit in den Rechner eingetragen werden. Wollen Erben schon vorher wissen, welcher Anteil zu versteuern ist, kann ein Schätzwert verwendet werden. Hierbei kann es allerdings später zu Abweichungen kommen. In jedem Fall muss bei der Versteuerung des vererbten Vermögens dem Fiskus ein genauer Wert angegeben werden. Im Zweifelsfall kann dieser auch durch die zuständige Behörde überprüft werden. Haben Erben weitere Fragen, welche steuerlichen Belastungen auf sie zukommen, oder wie der Wert eines Erbes zu ermitteln ist, sollte ein Steuerberater aufgesucht werden. Dieser kann zu spezifischen Themen dann einen genaueren Rat geben.