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Auszubildende müssen allgemein ein Berichtsheft führen

Die Ausbildung erfolgt in mehreren Etappen und an verschiedenen Stellen, so dass sich erforderlich macht, einen geeigneten Nachweis darüber zu führen, wobei die meisten Auszubildenden ein Berichtsheft führen müssen.

Keine Ausbildung ist so geradlinig und eintönig, dass sie ganz ohne „Bürokratie“ auskommt. Der Auszubildende durchläuft in der Regel mehrere Bereiche oder auch mehrere Abteilungen in einem Unternehmen, die für das Erlangen eines Abschlusses einfach unerlässlich sind. Um einen genauen Überblick zu behalten, welchen Bereich der Auszubildende bereits hinter sich gebracht hat und welchen er noch absolvieren muss, ist es ebenfalls unerlässlich, dass ein geeigneter Nachweis geführt wird. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun und in vielen Fällen müssen die Auszubildenden ein Berichtsheft führen. Darin wird nicht nur festgehalten, in welcher Abteilung beispielweise bereits eine Einführung in die Grundlagen des Berufes erfolgte, sondern auch die Tätigkeiten, die der Auszubildende in diesem Zusammenhang ausgeführt hat. Die Führung eines Berichtsheftes kann in unterschiedlichen Zeitabständen erfolgen. Zum einen kann der Auszubildende tägliche Eintragungen vornehmen oder er kann die Vermerke wöchentlich eintragen. Sind die Eintragungen gemacht worden, sollten sie in regelmäßigen und nicht zu weit auseinanderliegenden Abständen vom Ausbildenden gegengezeichnet werden. Wer ein solches Berichtsheft führen muss, der sollte selbstverständlich auch darauf achten, dass die Formulierungen so gewählt werden, dass der Lesende auch die Zusammenhänge eindeutig erkennen kann. Auch ein Außenstehender sollte dem Bericht mühelos folgen können. Die Führung eines Berichtsheftes hat aber nicht nur den Grund, dass die Ausbildungsstelle oder übergeordnete Institutionen sehen können, ob die Ausbildung im geforderten Maße absolviert worden ist. Auch der Auszubildende hat beim Schreiben noch einmal die Möglichkeit, seine Gedanken zu sortieren und sinnvoll aneinander zu reihen. Arbeitsschritte und Abläufe werden so noch einmal gefestigt und helfen, eine gewisse Routine aufzubauen, mit der alle anfallenden Arbeiten irgendwann viel leichter von der Hand gehen werden. Die meisten Auszubildenden entwickeln vielleicht nicht gerade eine große Begeisterung beim Schreiben der Berichte, aber auch das gehört zu den Pflichten eines zukünftigen Berufstätigen.