Darauf ist beim Kauf von Eigentumswohnungen zu achten

Immobilien in Form von Wohnungen eignen sich sowohl zur Selbstnutzung als auch als Kapitalanlage. Eine Kaufentscheidung sollte dabei von den unterschiedlichen Nutzungszielen abhängig gemacht werden.

Die Entscheidung, ob man bei einer selbst genutzten Immobilie ein eigenes Haus oder Wohnungseigentum bevorzugt, ist immer subjektiv abhängig von den Vorstellungen des Käufers. Wohnungseigentum zu erwerben, bedeutet immer auch, innerhalb einer Gemeinschaft mit anderen Wohnungseigentümern zu leben. Man muss sich darüber klar sein, dass zwar die einzelne Wohnung individuelles Eigentum darstellt, aber es gibt auch gemeinschaftliches Eigentum, über dessen Erhalt und Unterhalt möglichst einstimmige Entscheidungen getroffen werden sollten. Dazu wird in der Regel eine Wohnungseigentumsverwaltung eingesetzt, die von der Gemeinschaft der Eigentümer gewählt wird.

Der Wohnungsmarkt zeigt derzeit ein sehr variationsreiches Angebot an Wohneigentum. Dabei hat der Käufer die Wahl zwischen Privatimmobilien und Eigentumswohnungen, die von Bauträgern oder Immobiliengesellschaften verkauft werden. Wie viel man für eine selbst genutzte Wohnung bezahlt, hängt unter anderem vom Immobilienpreisspiegel ab. Dabei sind Kriterien wie die Lage, die Infrastruktur und die Wohnungsausstattung maßgeblich für den Kaufpreis. Wer Wohnungseigentum kauft, muss sich darüber klar sein, dass er neben den Finanzierungs- und privaten Bewirtschaftungskosten auch Rückstellungen für den Unterhalt und Erhalt der gesamten Immobilie schaffen muss.

Wer Wohnungseigentum als Kapitalanlage kaufen möchte, sollte sich zuvor einen Überblick über den Wohnungsmarkt in der Region verschaffen. Eine wirtschaftlich interessante Rendite lässt sich nur erzielen, wenn sich die erworbene Wohnung auch langfristig gut vermieten lässt.

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